Auch wenn beide im Grunde das Gleiche umschreiben, also man studiert, ohne am realen Campus anwesend sein zu müssen, gibt es einen wichtigen Unterschied: Das Fernstudium ist ein akademisches Hochschulstudium, mit dem ein akademischer Grad erworben wird. Der Fernunterricht hingegen ist ein weiterbildendes Studium, bei dem bestimmte Einzelqualifikationen im Vordergrund stehen.

Staatlich anerkannt

Für die staatliche Anerkennung des Studienabschlusses ist das Ministerium des jeweiligen Bundeslandes zuständig und es gelten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen, die auch für das Präsenzstudium gelten. Hier sollte man also darauf achten, dass der Anbieter staatlich anerkannt ist. 

Handelt es sich um Bachelor-/Masterstudiengänge, so ist die Akkreditierung durch ein anerkanntes Akkreditierungsinstitut, wie beispielsweise die Foundation for International Business Administration (FIBAA), notwendig.

Der Zentralstelle für Fernunterricht vertrauen

Für alle Kurse im weiterbildenden Fernunterricht, bei denen die individuelle Kontrolle durch einen Lehrer erfolgt, gilt das "Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht", kurz Fernunterrichtsgesetz (FernUSG). Dieses Gesetz schreibt unter anderem vor, dass alle Kurse staatlich zugelassen sein müssen. Für die Zulassung ist die Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zuständig.

Die ZFU entscheidet über die Zulassung oder das Versagen der Zulassung aller zulassungspflichtigen Fernlehrgänge. Ohne eine Zulassung dürfen Fernlehrgänge im Sinne des Gesetzes in Deutschland nicht vertrieben oder beworben werden. Geprüfte und seriöse Fernunterrichtsanbieter dürfen das Siegel der Zentralstelle für Fernunterricht tragen und damit auch werben. 

Besuchen Sie www.zfu.de für mehr Informationen