Meistens reicht schon eine kurze Pause von fünf Minuten, um wieder fit zu werden. Atmen Sie tief durch, schließen Sie die Augen und kommen Sie ein wenig zur Ruhe. Etwa nach anderthalb Stunden wäre eine etwas längere Pause von 15 bis 20 Minuten fällig, um das Konzentrationsloch abzufangen. Und spätestens nach drei bis vier Stunden ruft eine Erholungspause von etwa ein bis anderthalb Stunden.

Pausentipps:

  • Greifen Sie immer mal wieder zum Glas Wasser, um Ihr Gehirn mit „Treibstoff“ zu versorgen.
  • Stellen Sie sich für einen Moment ans offene Fenster. Beobachten Sie die Wolken, die Regentropfen oder was Sie eben gerade sehen. So verschaffen Sie sich Sauerstoff und ein paar kreative Tagträume, Wahrnehmungen und Assoziationen.
  • Laufen Sie bei größeren Pausen um den See, wandern Sie um den Block, machen Sie Yoga oder kümmern Sie sich um Ihre Wäsche und verschnaufen dann.
  • Praktisch sind auch Routinetätigkeiten. Hochgeistige Arbeit kostet Kraft. Das macht Ihr Körper nicht lange mit. Erholen Sie sich zwischendurch immer wieder mit Lernschritten, die Ihre Konzentration weniger beanspruchen. Das könnte zum Beispiel eine kleine Recherche im Internet sein. Oder Sie sortieren und ordnen Ihr Material. Vielleicht können Sie auch eine kleine Skizze machen, wenn das zu Ihrem Stoff passt. Damit verarbeiten Sie bereits das Gelernte. 

Wie Sie Pausen machen, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass Sie Pausen machen. Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten.