Schweizer Hochschulen bieten gute Lehrvoraussetzungen, hervorragende Betreuung und eine ausgezeichnete Ausstattung.

Die Schweiz verfügt über einige der besten Universitäten Europas. Berechnet man die Nobelpreise pro Millionen Einwohner, liegt die Schweiz auf Platz zwei hinter Schweden. Dass es sich hier gut studieren lässt, spiegelt sich auch in der Statistik wider: Die Anzahl deutscher Studierender in der Schweiz steigt stetig und hat sich zwischen 2000 und 2010 fast verdreifacht.

Auch im vergangenen Jahr war ein Anstieg der deutschen Studierenden zu verzeichnen, um 3,6 Prozent auf insgesamt 13.916 Studenten. Neben den Hochschulen spricht vor allem die hohe Lebensqualität für die Schweiz: Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, eine wunderschöne Natur, ein zuverlässiges Bahnsystem sowie die gefühlte Abwesenheit von Kriminalität machen das Land sehr attraktiv für Studenten aus aller Welt.

Das schweizerische Hochschulsystem
Die meisten Universitäten in der Schweiz haben eine lange Tradition. Die älteste ist die Universität Basel, die im Jahr 1460 gegründet wurde. Etwa 27 Prozent aller Studierenden in der Schweiz kommen aus dem Ausland – viele davon aus Deutschland. Die Hochschullandschaft in der Schweiz unterscheidet sich nicht grundlegend von der in Deutschland. Es gibt wie hierzulande Universitäten und Fachhochschulen. Der Bachelor dauert in der Regel drei Jahre, der Master zwei.

Der wichtigste Unterschied zu Deutschland: Schweizerische Hochschulen sind sehr gut finanziert und haben somit eine hervorragende personelle und räumliche Ausstattung. Und im Vergleich zu Deutschland sind die Schweizer Hochschulen eher kleiner, und deshalb ist das Betreuungsverhältnis besser. Ein weiterer Unterschied: die Mehrsprachigkeit. Auf kleinem Raum kann in der Schweiz auf Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch studiert werden.

In der Schweiz gibt es insgesamt zwölf Universitäten. Zehn von diesen sind kantonal, das heißt, sie sind den jeweiligen Kantonen unterstellt, dem schweizerischen Gegenstück zu den Bundesländern. Die anderen beiden sind die Eidgenössisch Technischen Hochschulen (ETH) Zürich und Lausanne, die vom Bund betrieben werden.

Zulassungsvoraussetzung
Schweizerische Hochschulen können ihre Zulassungsbedingungen für Studenten aus dem Ausland größtenteils selbst bestimmen. Daher unterscheiden sich die Regelungen je nach Standort und Studiengang. Die meisten Hochschulen führen Aufnahmetests durch. Zudem müssen Sprachkenntnisse durch entsprechende Sprachzeugnisse nachgewiesen werden – für deutsche Muttersprachler entfällt das natürlich. Nähere Informationen können Interessierte auf den jeweiligen Webseites der Hochschulen erfahren.