Die Digitalisierung sorgt in vielen Bereichen für mehr Transparenz: Jede und jeder kann seine Meinung im Internet äußern. Neue Technologien ermöglichen Einblicke, die früher verschlossen geblieben wären – sei es die hautnahe Begleitung einer Celebrity oder der Einblick in ein Unternehmen. Wissen ist praktisch immer und überall in Echtzeit verfügbar.

Bei der Berufsorientierung kann das für die Suchenden manchmal jedoch verwirrend sein: Jungen Männern und Frauen stehen so viele Informationsquellen zur Berufs-orientierung zur Verfügung wie nie zuvor. Zudem sind die Ausbildungswege nach der Schule noch vielfältiger geworden: Freiwilliges Soziales Jahr, duale Ausbildung, duales Studium oder Studium sind die häufigsten Einstiege ins Berufsleben. Bleibt die Frage: Wie finde ich den richtigen Weg für mich?

Wer heute kurz vor dem Start in den Beruf steht, gilt als „Digital Native“.

Die Berufswahl ist eine wegweisende Entscheidung und verursacht deshalb oft Unsicherheit. Ein eingeschlagener Weg lässt sich aber beeinflussen und gestalten. Zudem bieten die vielen Informationsquellen eine gute Grundlage, eine abgewogene Entscheidung zu treffen.

Wichtig ist, dass sich junge Menschen ausreichend Zeit nehmen, Antworten auf ihre Fragen und Wünsche zu finden. Ideal wäre, sich bereits zwei Jahre vor Schulende mit den eigenen Zukunftswünschen zu beschäftigen.

Wer sich diese Zeit nimmt, kann durch ein Praktikum oder einen Ferienjob seinen Berufswunsch noch einmal in der Praxis überprüfen. Ein Jahr vor Schulende sollte dann die Bewerbungsphase losgehen. Junge Menschen werden gerade in den Ausbildungsbetrieben händeringend gesucht.

Da sich gerade die Wirtschaft durch die Digitalisierung verändert, punkten junge Menschen heute insbesondere mit Lösungsorientierung, Kreativität und guten kommunikativen Fähigkeiten. Wer heute kurz vor dem Start in den Beruf steht, gilt als „Digital Native“. Das heißt noch nicht, dass Berufsstarter automatisch fit sind für die Arbeit im Unternehmen. Jedoch verfügen sie über die Neugier, sich auf neue Technologien einzustellen, und den Willen, mit den einhergehenden Herausforderungen umzugehen.