Moderne Lernansätze gehen von einem konstruktivistischen Lernprozess aus. Danach konstruieren Lernende ihr Bild der Realität, ihr neues Wissen aus ihren Erfahrungen und Erinnerungen und neuen Informationen und adaptieren dieses ständig. Gerade in Unternehmen ist es wichtig, dass die Mitarbeiter und Partner ein gemeinsames Bild vom Unternehmen, seinen Zielen, Werten und Prozessen bekommen, genauso wie eine gemeinsame Wissensbasis beziehungsweise eine Idee, wo und wie dieses Wissen im Unternehmen zur Anwendung kommt.

Virtuelle Lernwelten unterstützen durch die Verwendung von bildlichen und räumlichen Metaphern diesen konstruktivistischen Lernprozess. Die Benutzeroberfläche ist an die CI des Unternehmens angepasst. So wird auch Image und Unternehmensidentität transportiert. Speziell bei heterogenen Lernzielgruppen ist es essentiell, dass bei einem Lernangebot auf unterschiedliche Lerntypen eingegangen wird und der Zugang zu den Inhalten einfach und intuitiv passiert.

Haben Sie gewusst, dass 40 Prozent der Erwachsenen visuelle Anreize brauchen, um Lerninhalte optimal aufnehmen zu können? 20 Prozent sind auditive Lerntypen. Der Rest (40 Prozent) braucht eine geeignete Lernatmosphäre mit ruhigem Ambiente. Für den kinästhetischen Lerntyp müssen die Inhalte „spürbar“ sein, räumlich erfahrbar und emotional involvierend.

Zu den Lernmodulen

Der Bedarf an immer aktuellen Inhalten wächst bei Unternehmen und erfordert eine gute Integration der Schulungen in den Arbeitsalltag, der durch die virtuelle Lernwelt und deren einfachen Zugang zu den Lerninhalten und dem Prinzip des integrierten Lernens gegeben ist – mobil oder am PC. Sämtliche Lerninhalte sind im jeweils passenden Ambiente verfügbar. Die Produkttrainings beispielsweise finden oft in exakt den Lernräumen statt, die auch in Wirklichkeit genau die Orte sind, in denen das erworbene Wissen eingesetzt wird.

Von Anfang an dabei sein

Bereits in den ersten Lernminuten müssen die User wissen, wie sie sich im Kurs, im Training oder im Inhaltepool bewegen können, worum es inhaltlich geht und was sie erwartet. Sie müssen die Zusammenhänge der Themen verstehen, die in den Lernmodulen danach noch folgen. Diese einleitenden multimedial hochwertig produzierten Lernsequenzen wecken vor allem auch die Neugierde der User und schaffen die optimalen Voraussetzungen, um in die Academy und deren Lerninhalte einzutauchen.

Besser gesagt: Sie sind schon mitten drin – und sie sind motiviert, weiterzugehen. Die nach den Einstiegssequenzen folgenden audiovisuellen Lerninhalte werden nach speziellen mediendramaturgischen Kriterien umgesetzt und inszeniert, um eine perfekte Balance zwischen den Lernelementen Text, Bild, Ton und Interaktionen zu schaffen. So wird auf unterschiedliche Lerntypen eingegangen und ein intuitives - und vor allem ein bewegendes Lernerlebnis geschaffen.

Der Inhalt geht durch die Auseinandersetzung auf mehreren Kommunikationskanälen mit audiovisueller Kommunikation weit tiefer als die Zeit, die dazu notwendig war, um die Inhalte aufzufassen. Dies gewährleistet eine wesentlich nachhaltigere Aufnahme von Inhalten. Als multimedial aufbereiteter Lerninhalt werden den Teilnehmern nicht nur die Fakten präsentiert, sondern didaktisch sehr fein die Gründe und Überlegungen dahinter näher gebracht.

Auf einen Blick 

Mithilfe eines Serious Games gibt es auch die Möglichkeit, Trainings und Seminare mit spielerischen Elementen attraktiver zu gestalten und dabei einen Lernerfolg zu erzielen. Intelligentes Serious Gaming führt häufig genau dort zum Erfolg, wo klassische Lehr- und Lernmethoden und auch E-Learning nicht zum Ziel kommen. Vorteile:

  • Serious Games schaffen einen niedrigschwelligen Einstieg in die Weiterbildung
  • Serious Games werden auch für Mitarbeiter nach der Berufseinstiegsphase interessant sein. Serious Games bieten Aussichten auf bessere Lernerfolge als bei anderen Lernverfahren
  • Serious Games müssen in Personalentwicklungskonzepte integriert werden