Der Wunsch eines jeden Geschäftsführers ist es, dass die Mitarbeiter im Unternehmen zufrieden sind. Doch oft fehlt einfach der Dialog zum Thema. Woran liegt das und welche personellen Folgen kann das nach sich ziehen?

Ich bin ja selbst Geschäftsführer und merke mehr und mehr, dass für eine intensive und individuelle Mitarbeiterkommunikation oft einfach die benötigte Zeit fehlt. Die täglichen Aufgaben und kurzen Deadlines schieben ein Gespräch immer in den Hintergrund. So werden die „guten Vorsätze“ von Tag zu Tag verschoben, ohne wirklich etwas zu unternehmen.

Meistens bleibt noch ein bisschen Zeit, um einen kurzen Dialog zu führen. Damit erfahren wir aber nicht die wirkliche Zufriedenheit des Mitarbeiters. Natürlich erhalten wir ein Gespür und können einzelne Punkte ansprechen, aber in der Masse wird es einfach schwierig. Und selbst wenn wir uns vornehmen mit jedem Mitarbeiter ein intensives Gespräch zu führen, fehlt uns einfach die Zeit dafür.

Die Folge ist, dass wir die Bedürfnisse nicht mehr erkennen und der Kontakt zu den Mitarbeitern schwindet. Dadurch fühlen sich diese weniger als Individuum wertgeschätzt und die Motivation wie Zufriedenheit sinkt. Wenn jetzt noch ein verlockendes Angebot eines Mitbewerbers den Mitarbeiter erreicht, ist die Schwelle zu Wechseln sehr gering.

Wenn also der Schlüssel in der Kommunikation liegt, ist es doch eigentlich ganz einfach, die Mitarbeiterzufriedenheit sicherzustellen. Oder?

Im Prinzip ist es auch ganz einfach. Es ist wie in einer Partnerschaft. Ein falscher Kommentar oder eine falsche Geste und die Stimmung ist schnell im Keller. Kennt jeder. Hier kommen Sie nur mit Kommunikation weiter. Aussitzen ist der falsche Weg. Und genauso ist es mit den Mitarbeitern: Kommunikation untereinander und miteinander. Sprich zum einen müssen wir aus dem Management den Mitarbeitern ein „Sprachrohr“ bieten, und zum anderen auch mit diesen selber Kommunizieren und denen Wertschätzung schenken. Das hat nicht in erster Linie etwas mit dem Gehalt zu tun. Hier geht es viel mehr darum, auf Wünsche zu reagieren und auch Maßnahmen umzusetzen. Nur zu Fragen, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit steht und dann keine Verbesserungen einzuleiten wird nicht den gewünschten Erfolg bringen. 

Die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter ist extrem wichtig. Nicht nur für die Leistung der einzelnen Mitarbeiter, sondern auch für die Reputation auf personeller Ebene. Stellen Sie sich vor jeder Ihrer Mitarbeiter ist zufrieden. Am Abend und Wochenende wird dieser natürlich über seine Woche und seinen Arbeitsplatz berichten. Somit wird jeder zufriedene Mitarbeiter zu einem Fürsprecher für das gesamte Unternehmen und wirbt neue Mitarbeiter.

Wie kann sich der Einsatz eines Kommunikationstools wie easyfeedback langfristig für ein Unternehmen lohnen, was ist der Benefit?

Wir können jetzt nicht sagen: Hey, lass uns eine Mitarbeiterumfrage erstellen und alles ist in Ordnung und läuft besser denn je. Das wird nicht klappen. Dafür gibt es zu viele Dinge, die die Zufriedenheit beeinflussen.

Als erstes muss bei den Mitarbeitern die Akzeptanz für ein Tool wie easyfeedback hergestellt werden. Dies können Sie erreichen, indem Sie z.B. eine Mitarbeiterumfrage zum Thema „Arbeitsbekleidung“ durchführen. Das ist ein „leichtes“ Thema, wo aber jeder einen direkten persönlichen Vorteil von hat. Wenn dann kurz im Anschluss an die Befragung die ersten Maßnahmen zur Arbeitsbekleidung auch noch umgesetzt werden, steigt die Akzeptanz in ein Kommunikationstool enorm.

Der zweite wichtige Punkt ist die Anonymität. Sie erhalten nur ehrliches Feedback, wenn der Mitarbeiter keine Angst haben muss, dass seine Antworten auf ihn als Person zurückzuführen sind. easyfeedback ist daher standardmäßig komplett anonym aufgebaut. Somit kann jeder Mitarbeiter frei seine ehrliche Meinung äußern. Und genau dieses Feedback ist das wichtige Feedback, welches uns weiterhilft. Falls die Teilnahme jedoch personalisiert stattfinden soll, ist dies auch möglich.

Weiterhin lohnt es sich, in regelmäßigen Abständen mit kurzen Fragebögen Feedback einzuholen. Dadurch gewinnt man jederzeit einen Einblick in die Stimmung und kann nach einzelnen Projekten Feedback für Verbesserungen sammeln.

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Der große Benefit liegt in der Digitalisierung. Alle Fragebögen sind per Klick zu erreichen – ob auf dem Rechner oder Smartphone. Wir können überall und in kurzer Zeit Feedback einholen und Maßnahmen ableiten. Und das alles, ohne Papierbögen einzeln in Excel zu übertragen und eine manuelle Auswertung zu erstellen. Das nimmt Ihnen easyfeedback ab.

Und wenn Sie das Wort „Umfragen“ einmal streichen und gegen „Fragebogen/Formular“ ersetzen, fallen Ihnen sicherlich sofort noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten ein.

Sie sind ja selbst Geschäftsführer. Haben Sie die Frage der Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern von Anfang an konsequent anders gehandhabt?

Anders kann man jetzt nicht direkt sagen. Ich würde eher sagen, dass ich von Beginn an auf die Zufriedenheit gesetzt habe. Ob es nun die technische Ausstattung ist, oder eine spezielle Bohnenmischung für den Kaffee. Wo es mir möglich ist, frage ich meine Mitarbeiter, wie es um die Zufriedenheit steht, und ob es Wünsche gibt. Jeder meiner Mitarbeiter weiß aber auch, dass er mich jederzeit ansprechen kann. 

Ansonsten leben wir eine offene Kommunikations- und Feedback-Kultur, wo jeder, auch der Student, Feedback geben darf. Keiner ist perfekt, nicht einmal ich, aber Perfektion ist das Ziel.

Hier finden Sie einen Link zu einer Beispielumfrage: indivsurvey.de/umfrage.