Marken, die ihre Versprechen nicht nur gegenüber Kunden und Konsumenten, sondern auch gegenüber Arbeitnehmern und Gesellschaft einhalten. Und dies seit Jahrzehnten.

Ökologische und soziale Verantwortung ist für viele Schweizer Unternehmen schon seit Jahrzehnten Bestandteil von Geschäftsentscheidungen. Nachhaltigkeit reicht häufig weit über die Wertschöpfungskette hinaus, – die Verantwortung als Arbeitgeber ist für viele Schweizer Firmen dabei ebenso wichtig wie die Förderung sozialer und karitativer Projekte – auch zum Schutz ihrer Marke in der Gesellschaft.

Nachhaltigkeit für den Markenschutz

Eine Marke aufzubauen, dauert lange, doch durch Medien und soziale Plattformen ist der Ruf durch Produktionsmängel oder auch nur Gerüchte schnell angeschlagen. Davor bewahren kann sich kein Unternehmen, doch es kann seine Marke versuchen zu schützen, durch Nachhaltigkeit. Nachhaltig ist eine Marke mit einer loyalen Anhängerschaft, welche der Marke ungeachtet medialer und anderer Attacken treu bleibt. Unternehmerisches Ziel ist daher, Produkte zu verkaufen, die ihre Markenversprechen halten. Zufriedene Kunden sind das Resultat.

Langfristig wird dadurch der Bekanntheitsgrad sowie der Wert einer Marke gesteigert. Dies erfordert großen Arbeitseinsatz und ständige Innovation. Neben wirtschaftlicher Nachhaltigkeit stehen aber auch ethische Grundsätze im Vordergrund wie Respekt vor Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie der Umwelt. Die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien genießt bei nachhaltigen Marken oberste Priorität. Dafür steht ihr guter Ruf, wie bei den starken nachhaltigen Marken der Schweiz Nestlé, Ricola und V-Zug.

  • Doch nicht nur in großen Unternehmen, auch auf politischer Ebene wird Nachhaltigkeit in der Schweiz großgeschrieben. Im Januar 2012 verabschiedete der Schweizer Bundesrat die neue Nachhaltigkeitsstrategie 2012–2015. Diese enthält unter anderem folgende Schlüsselherausforderungen:
  • Das Klima schützen und die Naturgefahren bewältigen.
  • Den Energieverbrauch vermindern und erneuerbare Energien fördern.
  • Eine nachhaltige Raumentwicklung gewährleisten.
  • Die wirtschaftliche Produktivität bei gleichzeitiger Entkoppelung vom Ressourcen- und Energieverbrauch steigern, den Konsum auf die nachhaltige Entwicklung ausrichten.
  • Die natürlichen Ressourcen nachhaltig nutzen.
  • Bildung, Forschung und Innovation konsequent für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung nutzen.

Fazit: Die Schweiz übernimmt Verantwortung - für ihr Land, ihre Bürger und für die Nachhaltigkeit.