Dabei haben Handwerk und Digital mehr Gemeinsamkeiten, als man vermutet: Schon immer vereint das Handwerk in Deutschland Tradition und Innovation. Handwerksprodukte „Made in Germany“ stehen weltweit für Qualität, perfekte Passform und Individualität.

Doch auch im digitalen Bereich verstehen beispielsweise die deutschen Entwickler ihr „Handwerk“. Software Made in Germany steht genauso wie das deutsche Handwerk für qualitativ hochwertige Produkte mit gutem Service und Zukunftssicherheit. Die Bedürfnisse des Kunden stehen dabei im Zentrum. Vor allem der digitale Mittelstand bietet unzählige spezialisierte Lösungen an, die sich genau auf verschiedene Branchen und damit einhergehende Anforderungen anpassen lassen.

Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist das eine gute Alternative zu den Lösungen der Großkonzerne „von der Stange“. „Entscheidet sich ein Handwerker für Lösungen aus dem digitalen Mittelstand, wird ihm dort auf Augenhöhe begegnet. IT-Mittelständler sind ebenso von Pragmatismus geprägt, wie ihre mittelständischen Kunden.

Denn für eine erfolgreiche Digitalisierung reicht es nicht aus, nur neue Technologien und Softwareprodukte einzusetzen.

Sie wissen, wie sich Projekte optimal im vom Alltagsgeschäft bestimmten Umfeld umsetzen lassen und sind ein zuverlässiger Ansprechpartner für individuelle Probleme“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). „Sie werden mit und für ihre Kunden kreativ und treiben so digitale Innovationen in allen Branchen voran – auch im Handwerk.“ Das zeigt auch jetzt schon Erfolge: Mittlerweile sind die meisten Innovationen digital getrieben.

Damit ist der digitale Mittelstand ein wichtiger Schrittmacher für die Digitalisierung aller Branchen in Deutschland. Neben Software Made in Germany sorgt er mit der Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter für die dringend benötigten digitalen Kompetenzen. Denn für eine erfolgreiche Digitalisierung reicht es nicht aus, nur neue Technologien und Softwareprodukte einzusetzen.

Wenn diese nur gebraucht werden, um bestehende Prozesse eins zu eins zu ersetzen, kann von einer digitalen Transformation keine Rede sein. Dazu müssen auch digitale Kompetenzen erworben werden, um Synergieeffekte und neue Geschäftsmodelle erkennen zu können. „Für eine erfolgreiche Digitalisierung ist es daher wichtig, nach möglichen Weiterentwicklungen des eigenen Geschäfts zu suchen. Wie kann ich Plattformen nutzen oder Big Data einsetzen, um meine Produkte und meinen Service noch besser zu machen?“ erläutert Grün die Herausforderung, die nun auf Handwerksbetriebe zukommt.

Für die meisten Handwerker ist das eine große Umstellung, ist ihr Beruf doch oft eher der IT fern. Hier hilft nicht nur gute Software Made in Germany, sondern ein Hersteller oder Dienstleister, der mit seinem Produkt auch sein Wissen weitergibt, und damit dem Handwerker hilft, sich selbst zu digitalisieren.