Ökologische Kleidung, hochwertige Designermöbel, Kosmetikprodukte oder „einfache“ Gebrauchsgegenstände gelten dann als nachhaltig, wenn die Hersteller bemüht sind, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Es geht daher nicht nur um Umhängetaschen, die im ersten Leben Lkw-Planen waren, essbares Verpackungsmaterial oder geschredderte PET-Flaschen, die sich in Textilien verwandeln.

Gesamter Lebenszyklus

Bereits beim Entwurf beachtet der Designer idealerweise den gesamten Lebenszyklus: Er berücksichtigt Material-, Wasser- und Flächeneinsatz oder Abfälle und Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Entsorgung genauso wie den Einfluss des Produkts auf das Nutzerverhalten während des Gebrauchs. 

Biologische Materialien

Bei der Nachhaltigkeit durch natürliches und biologisches Material geht es um umweltfreundliche Farben und Gerbstoffe, recycelte Stoffe oder regionale Produkte, die nicht tausende Kilometer um die Erde gereist sind. Wichtig ist aber auch die Qualität: Denn Produkte, die haltbarer sind als andere, müssen nicht so häufig ersetzt werden. 

Attraktive Hingucker

Auch Dinge, die man gern in die Hand nimmt und die optisch Spaß machen, werden mehr wertgeschätzt. Denn der Verbraucher geht sorgfältiger und bewusster mit ihnen um – was ebenfalls die Lebensdauer erhöht.