Bei dem sich beispielsweise Küchen oder Badezimmer immer stärker in den gesamten Wohnbereich integrieren. Nach aktuellem Trend ist die Herstellung idealerweise auch nachhaltig.

Muss eine Toilette gut aussehen? Oder gar eine Waschmaschine? Reicht es nicht schon aus, wenn sie hoffentlich funktioniert? Designer beantworten das natürlich mit klarem „Nein“. Denn gerade in unserer heutigen Zeit, in der sich Lebensstile rasend schnell verändern, werden beispielsweise Küchen oder Badezimmer immer stärker zum Bestandteil des Wohnraums. 

Darauf müssen auch Produktentwickler reagieren. Besonders Hausgeräte sollen daher die täglichen Routinearbeiten erleichtern und das Leben schöner machen.  Aber auch für die Unternehmen wird ihr Design immer wichtiger, weil sich Geräte allein technisch und preislich kaum noch im hart umkämpften Wettbewerb unterscheiden. 

Möbel je nach Stimmung

So werden Küchenelektronikgerätehersteller künftig leisere und effektivere Geräte bauen, beispielsweise eine geräuschlose Dunstabzugshaube. Oder Computer und Fernseher halten Einzug in die Küche. Auch die Beleuchtung ändert sich: Früher griff man noch simpel auf Glühlampe, Leuchtstoffröhre oder den Halogen-Spot zurück. Längst gibt es eine stufenlose LED mit verschiedenen Beleuchtungssystemen und unterschiedlichen Farben.

Beim Kochen im Arbeitsbereich ist das Licht sehr hell, während es sich nach Verlassen der Küche automatisch herunter dimmt. Möglich sind auch beleuchtete Schubladen, automatische Öffnungs- und Schließsysteme oder gedämpfte Scharniere. 

Eleganter Rückzugsort

Gleiches gilt für das Badezimmer: Was früher nur eine effiziente und hoffentlich reinliche Nasszelle war, entwickelt sich verstärkt zu einer Oase des Wohlfühlens. Im Badezimmer gestaltet sich das Dasein deshalb künftig weniger effizient, schnell oder leistungsorientiert. Stattdessen regiert die Langlebigkeit, in der man Energie und die wichtige Ressource Wasser spart. Wegwerfartikel sind Designern verpönt.

Sie verwenden lieber recyclefähige Materialien: Stahl, Holz, Kupfer, Glas oder Keramik. Hightech-Glasuren minimieren zudem Pflegeaufwand und Wasser- und Reinigungsmittel.

Hochmoderne Technik

In dieser Wohlfühloase nutzt man aber auch durchdachte Klima- und LED-Technik, intelligente Schaltkreise oder schmutzabweisende wie rutschhemmende Hightech-Oberflächen. So hat das WC zum Beispiel einen vorgewärmten Sitz. Oder die Badewanne ein Soundmodul mit  Verbindung zum MP3-Player. Man genießt sie dank gepolsterter Auflage außerdem als Liege. So wird der einfache Gang zur Toilette fast schon zum Urlaub.