Nun sagen Sie „nicht“ JA sondern lesen weiter, denn eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigt, dass folgende Themen nur mittelmäßig bis nicht vorhanden/unbekannt sind:

  • 55% Verkehrssicherheit
  • 28% Brandschutz
  • 37% Einbruchschutz
  • 50% Alarmpläne
  • 45% Pläne für Notbetrieb
  • 48% Pläne für Evakuierung
  • 48% Sicherung Gebäudedokumentation
  • 45% Pläne zum Umweltschutz
  • 53% Kontaktadressen für Krisen und Notfälle
  • 53% Geregelte Kommunikation mit Kontaktadressen für Krisen und Notfälle
  • 39% Betreiberverantwortung

Folgende Grundlage gilt u. a. für Betreiber: Inhaber von Immobilien/ Eigentümer und Nutzer/ Mieter die einen Betrieb in einer Immobilie unterhalten.

In § 130 OWiG ist festgehalten: „Wer als Inhaber eines Betriebes oder Unternehmens (…) die Aufsichtsmaßnahmen unterlässt, die erforderlich sind, um (…) Zuwiderhandlungen gegen Pflichten zu verhindern, handelt ordnungswidrig, wenn eine solche Zuwiderhandlung durch gehörige Aufsicht verhindert oder wesentlich erschwert worden wäre. (…) Zu den erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen gehören auch die Bestellung, sorgfältige Auswahl und Überwachung von Aufsichtspersonen.“ Gesetzesverletzungen können „mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden.“

Ausgangspunkt ist die Prämisse im Asset-, Immobilien-, und Facility Management  "Gebäude und Infrastrukturen sollen der Wertschöpfung des Menschen dienen!"
Eigentümer, Nutzer/ Mieter, jeweils als Betreiber im v. g. Sinne, stellen zu spät fest, dass ggf. Leistungen nicht oder nur mangelhaft erfolgt sind, beschweren sich über die Qualität der Leistungen, Instandhaltungs- und Haftungsrisiken steigen. Der Streit ist vorprogrammiert und das Ergebnis ist: nicht nur PPP-Projekte scheitern, Verträge werden nicht verlängert. Es wird aber auf Basis der „alten Prozesse und Inhalte“ weiter gemacht.

Aktuelle Gutachten belegen, dass u. a. aus vorgenannten Themen erhebliche Schadenersatzforderungen durch einerseits inhaltlich nicht ausgereifte Leistungsverzeichnisse, Verträge, Vergaben und andererseits die nicht erfolgte Kontrolle, bei denen Leistungsdefizite klar würden, zu erheblichen Auseinandersetzungen der Vertragspartner und Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe führen.

Wirtschaftsprüfer prüfen u. a. im Rahmen der Compliance auch die Prozesse und Ergebnisse aus der Immobiliennutzung/ -bewirtschaftung. Dabei bedienen sie sich oft externer Kompetenz.

Haben Sie ein Jahrestestat von einer sachverständigen Organisation, die dem Wirtschaftsprüfer diese Inhalte nachweist um zumindest den wichtigsten Fährnissen gewappnet zu sein? – Hand aufs Herz, bei uns ist doch alles o.k. oder?

FMPRO Robert Wahlen, Facility Management Professional Consulting
Robert Wahlen, Dipl.-Ing./ Dipl.-Wirt.Ing./ Sich.-Ing./ CFM Certified Facility Manager
Wielandstraße 3, D - 10625 Berlin, Tel.: +49 (0)30 - 31 80 63 74, Fax: +49 (0)30 - 31 80 63 78, Mail: fm@fmpro.de, Internet: www.fmpro.de