Der Mittelstand ist Rückgrat und Motor der deutschen Wirtschaft. Er sorgt durchgängig für eine hohe Beschäftigung und Produktivität und steuert über die Hälfte zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes bei. Die im März 2017 erschienene Broschüre „Mittelstand-Digital“ des Wirtschaftsministeriums (BMWi) bestätigt die Relevanz mittelständischer Unternehmen und dass sie vieles richtig machen.

Bereits frühere BMWi-Analysen zeigen, dass sich der deutsche Mittelstand durch eine besonders langfristig orientierte Geschäftspolitik auszeichnet. Mit einer hohen Eigenkapitalquote und einer behutsamen Expansionsstrategie sei er auch in Krisenzeiten dazu in der Lage, mittel- und langfristige Investitionen zu tätigen. Das klingt vorsichtig und zurückhaltend, gleichzeitig aber auch solide und verlässlich.

Wettbewerbsdruck fordert Digitalisierung

Trotz aller Beständigkeit steigt der Wettbewerbsdruck aber auch hier. Mit der Globalisierung treten immer neue Konkurrenten auf den Plan, die für einen intensiven Preiskampf sorgen.

Rund 40 Prozent der Unternehmen stehen noch ganz am Anfang ihrer digitalen Transformation.

Die Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit steigen ebenso wie die Notwendigkeit nach hoher Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung bieten sich Unternehmen Möglichkeiten, im geänderten Umfeld langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Tatsächlich handelt es sich dabei um Notwendigkeiten. Die „neuen Technologien“ von Cloud über Big Data auf der einen und Social Media bis Mobile auf der anderen Seite verändern die Geschäftswelt, das Kundenverhalten, die Art und Weise wie Unternehmen mit Partnern und Lieferanten zusammenarbeiten und zwingen Unternehmen geradezu, sich an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Bewusstsein da, Orientierung fehlt

Dieses grundsätzliche Bewusstsein hat den Mittelstand erreicht. Gemäß einer Untersuchung des Analystenhauses Crisp Research befinden sich deutsche Unternehmen derzeit flächendeckend in einem fundamentalen Organisations- und Strategiewandel. Die IT werde dabei zum zentralen Knotenpunkt des Geschäftsalltags und letztlich zur „alles entscheidenden Basis, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Kunden und Partner adressieren zu können.“

Allerdings stehen rund 40 Prozent der Unternehmen noch ganz am Anfang ihrer digitalen Transformation. Häufig fehle es an einem Überblick über die Aufgaben, die sich bei der Digitalisierung stellen, die letztlich jeden Fachbereich in allen Branchen berührt. Mit dem „Leitfaden Digitalisierung“ geben die Marktbeobachter von Crisp Research mittelständischen Unternehmern und Entscheidern, welche die digitale Um- und Neu-Orientierung noch vor sich haben, ein kompaktes Einführungs- und Nachschlagewerk an die Hand.

Leitfaden

Der Leitfaden dient als Fahrplan für die bevorstehende digitale Reise und steht kostenfrei auf dem Themenblog „Digitales-Wirtschaftswunder.de“ zur Verfügung:

bit.ly/leitfaden-digitalisierung-2016