Dabei ist es gar nicht so abwegig: Denn der internationale Flughafen Keflavik auf Island bietet mit seiner geografisch günstigen Lage zwischen Europa und Nordamerika eine interessante Alternative. Bereits 2009 wurde Keflavik vom ACI (Airports Council International) als bester Flughafen Europas ausgezeichnet. Der moderne und übersichtliche Flughafen wickelte im Jahr 2011 über 2,1 Millionen Fluggäste ab, Tendenz steigend.

Vom Unterschied zu größeren Flughäfen profitieren vor allem Transitreisende: Die Gates liegen in Keflaviks einzigem Terminal angenehm nah beieinander und machen stressfreies Umsteigen möglich. Ein weiterer Vorteil der doch außergewöhnlichen Route über den Atlantik ist der Beitritt Islands zum Schengener Abkommen.

Dies ist vor allem für die Rückreise aus den USA oder Kanada interessant, da Reisende bereits in Island nach Europa einreisen und somit lange Wartezeiten bei der Ankunft an anderen europäischen Flughäfen vermeiden können. Eine erst kürzlich renovierte Business Lounge und nette Boutiquen laden zum Arbeiten und Entspannen oder Bummeln ein.

Island erkunden

Island ist die zweitgrößte Insel Europas und mit rund 300.000 Einwohnern nur dünn besiedelt. Obwohl Isländer sehr weltoffen sind und sie feste und gute Beziehungen zum übrigen Europa haben, wissen die meisten sehr wenig über Island. Die Stadt Reykjavik beispielsweise und die dortigen Hotels sind bequem per Bustransfer vom Flughafen aus erreichbar.

Keine 20 Minuten vom Flughafen entfernt liegt, auf dem Weg in die Hauptstadt, die Blaue Lagune. Die natürliche, heiße Quelle inmitten moosbewachsener Lavafelder ist Balsam für Leib und Seele. Im türkisblauen Wasser entspannt sich manch einer vom Reisealltag oder lässt sich mit einer Massage in der angeschlossenen modernen Spa-Anlage verwöhnen.

Den Abend sollte man nutzen, um sich in das quirlige Nachtleben der weltoffenen City zu stürzen. Galerien, Veranstaltungen und eine lebendige Kulturszene sorgen für jede Menge Abwechslung. Bei einem Bummel durch die Altstadt Reykjaviks sollten auch die kulinarischen Leckerbissen wie fangfrischer Atlantikfisch oder würziges Hochlandlamm probiert werden.

Wer sich ein paar Tage in Island Zeit nimmt, will im Allgemeinen genau das sehen, was Island so einzigartig macht: die unvergleichbare Natur. Und die gibt es rund um Reykjavik im Überfluss, denn tosende Wasserfälle, majestätische Gletscher und brodelnde Geysire liegen vor den Toren der Hauptstadt und können bequem per Tagesausflug erkundet werden.

Ob beim Whalewatching, Wandern oder Schneemobil fahren, ob entspannt oder actionreich – Island bedeutet durchatmen, Kraft tanken und genießen. Und schon so mancher Stopover-Reisende ist zu einem richtigen Island-Fan geworden!

Business in Island

Die nördlichste Hauptstadt der Welt bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur für Geschäftsreisende. Und mit der Eröffnung des architektonisch beeindruckenden Veranstaltungs- und Konferenzzentrums Harpa im Mai 2011 wurde Reykjavik nicht nur um ein kulturelles Highlight, sondern auch um eine MICE-Attraktion reicher.

Firmen nutzen die Lage Islands zwischen Nordamerika und Europa sowie die moderne Infrastruktur für internationale Meetings und Tagungen und binden die außergewöhnliche Natur und Möglichkeiten an Aktivitäten in Incentive-Reisen ein. Eine höfliche Anrede ist in Island nicht üblich, man spricht sich ganz offiziell mit dem Vornamen an. In Island ist es üblicher als in anderen Ländern, Gäste nach Hause einzuladen – auch für Businessangelegenheiten.