An den Start ging das Netzwerk, zu dem heute mehr als 600 regionale Partner in 60 Ländern gehören, vor zehn Jahren.

Die Motivation hinter dem Enterprise Europe Network ist simpel. Alle Analysen erfolgreicher kleiner und mittlerer Unternehmen quer durch Europa mit Blick auf ihr Wachstum und ihre Krisenfestigkeit zeigen eins: Je internationaler ein Unternehmen ist, desto besser ist auch seine Ausgangssituation. Hier unterstützt das Enterprise Europe Network, indem es umfangreiche Hilfestellungen bietet, wenn Unternehmen im Europäischen Binnenmarkt unterwegs sind oder gerne wären. Die Experten können bei vielen Aspekten individuell unterstützen. Dazu gehört klassisch die Analyse von Drittmärkten durch Marktrecherchen, Delegationsreisen und Kontaktanbahnung. Aber auch die Beratung in Richtung einer geeigneten Strategie für den Markteintritt, die Suche nach internationalen Kooperations-, Vertriebs und Technologiepartnern sowie Antworten zu Zollfragen sind Teil der Netzwerkleistungen.

Seit 2008 profitierten deutschlandweit rund 303.000 Unternehmen von den vielfältigen Angeboten, führten über 22.000 Akteure rund 61.000 Gespräche auf internationalen Kooperationsbörsen. Dreizehn Konsortien kümmern sich in 16 Bundesländern um die Belange ihrer mittelständischen Kunden, beraten aber auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zentrales Pfund ist die Verzweigung des Netzwerks, in dem die Berater auf ihre Kollegen in aller Welt zurückgreifen können und internationale Kontakte „quasi auf Zuruf“ organisieren können.

„Wir unterstützen kleine und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg in die europäischen und internationalen Märkte. In Zukunft werden Wachstumsmärkte außerhalb Deutschlands für den Mittelstand immer wichtiger, wenn nicht gar existenziell“, so Dr. Karsten Lemke, Geschäftsführer des Zentrums für Innovation und Technik in NRW, kurz ZENIT GmbH. Dort, in Mülheim an der Ruhr, ist das für Nordrhein-Westfalen zuständige regionale Netzwerk mit dem Namen NRW.Europa beheimatet. Zum Konsortium gehören außerdem die NRW.BANK und die NRW.International GmbH. Das Thema Internationalisierung begleitet die ZENIT GmbH, zu deren Gesellschaftern das Land NRW, ein Bankenpool und ein Verein aus vorrangig mittelständischen Unternehmen gehören, bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1984.

Breites Beratungsangebot

Wegen der großen Nachfrage entschied die Europäische Kommission, das umfangreiche Beratungsangebot auch in Zukunft anzubieten. In den Fokus rücken Services für junge und schnellwachsende Unternehmen, die besondere Anforderungen haben. Hier werden die Beraterinnen und Berater des Netzwerks vor allem gefordert, wenn es um Fragen der internationalen Markterschließung und den Aufbau eines europäischen bzw. globalen Absatz- und Zulieferernetzes geht.

Jedes Konsortium in Deutschland arbeitet eigenständig. Die Expertise speist sich aus dem Know-how der jeweiligen Partner, die sich aus Innovationsagenturen, Kammern, Landesbanken oder auch Transferstellen zusammensetzen.

Dank der EU und der Kofinanzierung aus den Bundesländern können die Services der Enterprise Europe Network-Partner kostenfrei angeboten werden.

Weitere Informationen:

#EEN_Deutschland / #EENCanHelp

een-deutschland.de
www.nrweuropa.de
www.zenit.de