Schon heute verändern die neuen Technologien der Digitalisierung die Art und Weise, wie wir leben, spielen, lernen – und arbeiten. Und gerade bei Letzterem stellt sich für Unternehmen aller Branchen gar nicht mehr die Frage, ob sie ihre Prozesse digitalisieren müssen, sondern nur noch, wie.

Digitale Transformation

Das Ideal einer gelungenen Digitalisierung sieht dann so aus: Unternehmen können dank intelligenter Prozesse innovative Produkte schneller herstellen. Wünsche der Kunden werden individuell berücksichtigt. Neue und gewinnbringende Geschäftsfelder und Services sind möglich. Gerade KMU nehmen dank des Internets leichter an der Wertschöpfungskette teil. Die Beziehung zu Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten gestaltet sich intensiver. Das Arbeiten ist effizienter, weniger stressig, wirft aber dennoch mehr Profit ab.

In zahlreichen Studien geben Unternehmen daher zu Protokoll, welche wichtige Bedeutung die digitale Transformation für sie hat. Genauso viele Analysen kommen aber auch zu dem Schluss, dass es an der Umsetzung erheblich hapert. Laut einer Studie, in der das Marktforschungsinstitut Kantar TNS kürzlich 2.000 deutsche Mittelständler befragte, halten beispielsweise nur drei Prozent Big Data für nicht relevant. Gleichzeitig analysieren und nutzen aber nur acht Prozent ihre erhobenen Daten systematisch.

Denn wie das so ist mit den Idealen – sie halten den Bedingungen der Realität nicht immer stand. Zwar hängt der Erfolg einer Firma bekanntlich von der Fähigkeit ab, sich an Veränderungen anzupassen und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Viele haben aber keine klare digitale Vision, geschweige denn eine festgesetzte Roadmap. Gerade Start-ups und kleine Firmen verfügen noch nicht mal über eine eigenständige IT-Abteilung, während gleichzeitig ihr Bedarf nach IT-Support hier steigt.

Geschäftsführer möchten und müssen zwar in die Digitalisierung investieren. Allerdings ist für sie nicht deutlich, welche Lösungen in welchen Geschäftsbereichen bereits Mehrwert bieten. Es fehlt ihnen die Sicherheit in Bezug auf Nutzen und Kosten der gewählten Technik. Und verständlicherweise scheuen besonders KMU mit kleinerem Budget zusätzliche Investitionen.

Ein weiterer Stolperstein liegt in der zunehmenden Komplexität der Infrastruktur: Diese ist vor allem bedingt durch die Vielzahl sowie Vielfalt an Endpunkten und Datenquellen, die miteinander verbunden werden wollen. Dynamische Trends wie Cloud, Collaboration und Co. können zwar zunächst verwirren, tragen aber letztendlich wesentlich zur Vereinfachung der IT-Infrastruktur bei. Durch eine gelungene Umstrukturierung kann man schneller auf Marktveränderungen reagieren und Innovationen vorantreiben.

Intelligente Plattformen

Digitale Plattformen sind heute schon für viele Firmen eine wichtige Grundlage auf dem Weg zur Digitalisierung. Als Cloud-IT-Lösung ermöglichen sie zum Beispiel zentrales Management standortunabhängig. Meistens stellen Firmen nämlich trotz zunehmender Komplexität nicht mehr IT-Mitarbeiter ein. Die Kollegen geraten aber schnell an ihre Grenzen, wenn sie Systeme weiterhin manuell verwalten wollen. Intelligente IT-Plattformen unterstützen dabei, Ressourcen zu sparen, und ermöglichen meist eine einfache und automatisierte Bedienung.

Eine intelligente Infrastruktur weiß zudem, Daten zu analysieren und nutzbar zu machen, die sich entlang der Wertschöpfungskette sammeln. Sie helfen, die Unternehmensagilität zu erhöhen, um im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten. Die hohe Transparenz, die beispielsweise Cloud-Managed IT mitbringt, erhöht außerdem den Faktor Sicherheit.

Da Menschen, Daten, Prozesse und Dinge zunehmend vernetzt sind, bietet sich mehr Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Zentrale Überwachungsmöglichkeiten und automatische Security-Updates aus der Cloud führen dazu, dass Unternehmen gegen derartige Angriffe um ein Vielfaches besser gewappnet sind.

Stabile Netzstruktur

Wie es angesichts dieser zahlreichen Faktoren gelingt, digitale Technologie als wichtigen Baustein für die digitale Transformation einer Firma zu nutzen, zeigt das Beispiel der Restaurantkette Vapiano. Als eine der erfolgreichsten deutschen Restaurantketten des 21. Jahrhunderts und vor 15 Jahren gegründet, verfügt das Unternehmen inzwischen über mehr als 200 Restaurants weltweit. Das Konzept: Fast Casual Dining, modern. Das Essen: Italienisch. Bestellt und im gleichen Moment vor den Augen der Gäste frisch zubereitet.

Wie Cisco und Vapiano erfolgreich eine neue Netzwerkstruktur aufgebaut haben, erfahren Sie hier.