Sie sollte nicht nur perfekt zur späteren Vermarktung von Produkt oder Dienstleistung passen, sondern idealerweise auch den Geschmack des Gründers treffen und den Außenauftritt vor den Kunden optimal gestalten.  

Wer sich im Rahmen des Businessplans bereits Gedanken über die eigene Marke gemacht hat, kann diese Corporate Identity auch danach im Corporate Design widerspiegeln.

Am besten zieht man hierzu erfahrene Dienstleister, wie zum Beispiel einen Grafikdesigner oder eine Werbeagentur, hinzu. Sie sorgen bei der Erstellung und dem Druck von Logo, Visitenkarten, Briefbögen, Webseiten, Broschüren und Firmenschildern für den passenden und vor allem einheitlichen Auftritt.

Auch eine umfassende Einrichtung des Büros, des Ladens oder des Lokals ist wichtig. Da hier schnell hohe Summen ausgegeben werden können, sollten gerade kleine Firmen genau analysieren, was ergonomisch für Mitarbeiter wie optisch für die Kunden passt.

Sinnvoll ist eine Liste mit Prioritäten: Bilder und Pflanzen sind zum Start nicht so wichtig wie Mobiliar, elektronische Geräte oder Schreibwaren. Möglich ist auch, günstige Möbel gebraucht zu kaufen. Oft ist Leasing sinnvoll. Viele Gründerzentren bieten Büroinfrastruktur an, die gemeinsam mit anderen genutzt werden kann. Längst gibt es zudem flexible Bürokonzepte mit einer zeitlich befristeten Anmietung von Räumen.

Auch bei der passenden Hard- und Software wählt man inzwischen aus den verschiedenen Optionen wie Kauf, Leasing, Open Source oder Software as a Service. Berücksichtigt werden sollte bei den Anschaffungskosten ein möglicher IT-Support. Besonders für Kleinbetriebe ist der Kauf von gebrauchter Hardware sinnvoll.

Wichtig bei Software: Bei standardisierten Produkten erhält der Existenzgründer mit dem Lizenzmodell nur ein Nutzungsrecht. Die Software kann bei einer Betriebserweiterung nicht beliebig erweitert werden, wenn Mitarbeiter sie nutzen wollen. Sicher geht man dann mit einer Auftragsprogrammierung, mit der das Unternehmen im Anschluss über alle Rechte der gekauften Software verfügt.

Unverzichtbar ist für viele Selbstständige auch der Firmenwagen, gerade wenn es darum geht, Akquise zu machen, an Messen teilzunehmen oder Geschäftspartner zu treffen. Allein aus Prestigegründen sollten Jungunternehmer jedoch kein Fahrzeug kaufen, um zum Start die Kosten im Griff zu haben.

Grundsätzlich gilt für den Firmenwagen, dass Kosten für Anschaffung, Haltung und Nutzung als Betriebsausgaben abzugsfähig sind, sofern der Firmenwagen als notwendiges Betriebsvermögen klassifiziert wird.

Wer sich für einen Kauf entscheidet, belastet gleich zu Beginn die Liquidität und verschlechtert mit einem Kredit womöglich die Eigenkapitalquote. Leasing schont dagegen zunächst den Geldbeutel. Dafür steigen die monatlichen Fixkosten durch die regelmäßigen Raten.