Risikomanagement ist nicht nur etwas für große Unternehmen. Nach Erfahrungen des Deutschen Gründerverbandes wird bei den meisten Gründungen leider auf eine systematische Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken verzichtet. In dieser Phase der Unsicherheit kann dies fatale Folgen haben.

Risiken müssen eingestuft werden und Optionen zur Risikominderung sowie Risikoabwälzung entwickelt werden. Dies ist keine Frage von Rabatten und Provisionen, sondern es gilt eine betriebswirtschaftlich optimale Sicherheitslage zu schaffen oder man kann auch sagen: Das optimale Sicherheitsniveau muss auch bezahlbar sein.

Aus einer Auswahl an traditionellen Sicherheitsleistungen und auf der Suche nach integrierten Risikolösungen wurde ein spezielles Schutzkonzept entwickelt. Dazu wurde eine Risikomatrix erstellt, mit der Risiken in ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihr Bedrohungspotenzial für das junge Unternehmen ins Verhältnis gesetzt werden.

Die Bewertung der Risiken erfolgt nach den Kategorien Auswirkung auf die Existenz, auf das laufende Geschäft und die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken.

Risikomanagement für Gründer/Jungunternehmer

A-Risiken:

Die Arbeitskraft des Unternehmers ist sein größtes Kapital. Der Stillstand des Unternehmens durch diese Gefahren bedrohen die Existenz. Deshalb ist für diese Fälle eine Risikominderung über Versicherungsschutz unverzichtbar.

B-Risiken:

Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts dieser Fälle ist zwar deutlich geringer – allerdings sind diese Ereignisse absolut existenzbedrohend und sollten weitestgehend auf den Versicherer abgewälzt werden.

C- Risiken:

Die Ereignisse in dieser Risikogruppe werden überwiegend über die notwendigen Haftpflichtversicherungen kompensiert.

D-Risiken:

Diese Risiken sind speziell und/oder aufgrund der in aller Regel neuwertigen BGA nebst Produktionsräumen gering. Gegenmaßnahmen sind individuell zu erfolgen.

Tipp:

  • Vorhandene und zukünftige Risiken sind präzise zu beschreiben und zu bewerten.
  • Die Risikominderungsmaßnahmen müssen sich zu einem Schutzkonzept ergänzen.
  • Das Schutzkonzept muss wirtschaftlich sinnvoll sein.
  • Es geht nicht nur um die Kosten der Risikominderung, sondern auch um die Abwicklung im Schadensfall.

Nutzen Sie die Möglichkeiten eines modernen Risikomanagements, indem Sie die Risiken managen.