Investitionen in Start-ups – Vermögensanlage mit hohem Renditepotenzial 

Eine Vermögensanlage mit hohem Renditepotenzial stellt eine Investition in Start-ups per Crowdinvesting dar. Dabei investieren viele Privatanleger gemeinsam in ein Start-up oder Wachstumsunternehmen. Die Crowdinvestoren finanzieren die Unternehmen über ein Nachrangdarlehen und erhalten dafür entweder einen jährlichen Festzins von acht Prozent (bei Wachstumsunternehmen) oder eine Gewinn- und Exit-Beteligung (bei Start-ups).

Bei der zweiten Variante erhalten sie zwar keine Festverzinsung, werden dafür aber am künftigen Gewinn und bei einem möglichen Verkauf des Unternehmens (Exit) beteiligt. Dies kann sich vor allem bei einem erfolgreichen Exit durch hohe Renditen bezahlt machen. Investitionen in Start-ups bergen allerdings neben den Renditechancen auch das Risiko, das eingesetzte Kapital komplett zu verlieren, sollte das Unternehmen scheitern. 

Investitionen in Start-ups: Privates Wagniskapital wird wichtiger

Aktuell umfasst der Markt für Crowdinvesting mehr als 314 Millionen Euro und wächst weiter rasant. Seit 2011 wurden insgesamt 616 Finanzierungsrunden durchgeführt, wie aus der Datenbank des branchenweit anerkannten Portals Crowdinvest.de hervorgeht. Das gesammelte Kapital floss in Start-ups, aber auch in Immobilien, Energieprojekte oder Filmproduktionen.

Laut Crowdinvest.de fielen bisher nur etwa zwölf Prozent der Investitionen in Start-ups aus, was deutlich unter den Erfahrungswerten von professionellen Wagniskapitalgebern liegt. Dagegen sind 88 Prozent der Unternehmen nach wie vor aktiv. Bei Investitionen in Start-ups setzen Anleger vor allem auf den langfristigen Erfolg. Denn es kann Monate bis Jahre dauern, bis ein Unternehmen sich am Markt etabliert hat. In der Regel erreichen erfolgreiche Start-ups nach fünf bis acht Jahren die Gewinnzone. Dann allerdings schlägt sich die Geduld mitunter in hohen Renditen nieder.

Auf Companisto – Deutschlands führender Crowdinvesting-Plattform – ist der Wert einiger Unternehmen besonders gestiegen: Investoren, die sich zum Beispiel 2016 am Unternehmen Ameria beteiligt haben, erlebten eine Wertsteigerung des Investments von 130 Prozent. Die Wertentwicklung der Anteile von Meine-Spielzeugkiste (erste Runde) betrug 183 Prozent. Dabei handelt es sich allerdings noch nicht um realisierte Gewinne.

Crowdinvesting – sinnvolle und nachhaltige Investments

Crowdinvesting ist in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung für das Portfolio eines jeden Anlegers. Da es sich um ein langfristiges und renditestarkes Investment handelt, eignet es sich ideal zur Ergänzung von eher kurzfristigen Investments wie Aktien oder langfristigen, aber renditeschwachen Vermögensanlagen wie Edelmetallen oder Staatsanleihen. Ein entscheidender Vorteil des Crowdinvesting ist, dass Investitionen schon ab einem geringen Wert möglich sind. Zudem stellen die Plattformbetreiber ausführliche Informationen über das Geschäftsmodell der Start-ups zur Verfügung. Sie haben in der Regel schon eine Vorabüberprüfung des Unternehmens durchgeführt und das Risiko für die Anleger dadurch etwas gesenkt.

Privatanleger finanzieren junge Unternehmen in Deutschland in einer Frühphase mit Wagniskapital. Sie helfen damit nicht nur, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch, die Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Denn die Start-ups von heute sind der Mittelstand von morgen.

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