Die Leasingwirtschaft realisiert für ihre Kunden jährlich Investitionen in Höhe von knapp 60 Milliarden Euro. Dies entspricht gut der Hälfte der außenfinanzierten Investitionen. Damit ist Leasing für die Wirtschaft und vor allem für den Mittelstand die bedeutendste Investitionsform.

Gerade für KMU ist es ein wichtiger Aspekt, dass die Leasingbranche selbst stark mittelständisch geprägt ist.

Drei von vier mittelständischen Unternehmen ziehen Leasing regelmäßig in Betracht, wenn sie Investitionen planen. Von den über 1,8 Millionen neuen Leasingverträgen pro Jahr schließen mittelständische Unternehmen den Löwenanteil ab.

Befragt nach ihren Motiven, Investitionen mittels Leasing zu realisieren, führen vor allem kleinere Firmen zunächst finanzielle Gründe wie Liquiditätsschonung oder Erhalt der Bankkreditlinie auf. Aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte, zum Beispiel Kosten genau und gleichmäßig kalkulieren zu können und die Betriebsausstattung auf dem neusten Stand zu halten, sind entscheidende Leasingvorteile.

Gerade für KMU ist es ein wichtiger Aspekt, dass die Leasingbranche selbst stark mittelständisch geprägt ist. Über die Hälfte der Gesellschaften hat weniger als 15 Beschäftigte. Daher können sich Leasinganbieter und Kunden auf Augenhöhe begegnen. Dieser Vorteil gewinnt an Bedeutung, weil Leasinggesellschaften immer mehr die Rolle eines Beraters bei Auswahl und Nutzungsoptimierung des Wirtschaftsgutes einnehmen.

Die Leasinggesellschaften, in denen neben Finanzierungs- auch Fachexperten wie Ingenieure, Mathematiker oder IT-Spezialisten zusammenarbeiten, kennen den Lebenszyklus einer Maschine oder einer IT-Ausstattung und können daher den Wertverlauf prognostizieren und entsprechende Finanzierungen kalkulieren.

Zudem bieten sie rund um die Nutzung des Wirtschaftsgutes ergänzende Dienstleistungen an, deren Mehrwert mittelständische Unternehmen schätzen. Der Trend zu Services wie Wartung, technischem Kundenservice, Ersatzbeschaffung et cetera hat sich daher in den vergangenen Jahren weiter fortgesetzt.