Die ersten erfolgreichen Internet-Start-ups wurden in Amerika geboren. US-Start-ups profitierten davon, dass sich im Silicon Valley eine Gründerszene entwickelte, in der Unternehmer in spe auf risikobereite Geldgeber trafen. Ein solches Netz aus Investoren, Unternehmern und Kreativen entsteht nun auch in Deutschland. Und das Zentrum der Netz-Gründerszene liegt in Berlin.

Engagierte Hochschulen

Die neue deutsche Gründerkultur wird auch von den Universitäten gefördert. Über 70 Lehrstühle für Unternehmertum haben in den vergangenen Jahren den Betrieb aufgenommen. Mitte der Neunzigerjahre gab es noch keinen einzigen. Und das Beste ist: Fast jeder künftige Jungunternehmer hat bereits eine Gründungsidee im Gepäck.

Lunch für Macher

Im Schnitt startet in der Hauptstadt jede Woche ein neues Internet-Unternehmen. Heute haben bereits 11 der 50 am schnellsten wachsenden deutschen Technologieunternehmen ihre Zentrale in der Hauptstadt.  Regelmäßig kommen Existenzgründer beispielsweise beim Lunch 2.0 zusammen. 

Bei solchen Treffen finden sie Mitgründer, Programmierer, Investoren und die für jedes Start-up überlebenswichtigen Praktikanten. Die Zahl origineller Geschäftsmodelle steigt. Die Chance besteht, dass hierzulande eine Idee geboren wird, die das Netz verändern kann.