Bisher ist es üblich gewesen, die Software in einem Geschäft oder Onlineshop zu kaufen und anschließend auf dem Rechner des Unternehmens zu installieren. Heute kann aber alternativ auch auf Cloud-Software zurückgegriffen werden.

Hierbei werden die Software und die IT-Infrastruktur online über das Internet zur Verfügung gestellt. Daher können Cloud-Services auch mobil genutzt werden, zum Beispiel über ein Mobiltelefon mit Internetverbindung. Cloud-Software ermöglicht dem Unternehmer neue, ortsunabhängige Nutzungsmöglichkeiten. 

Steuerung und Kontrolle

Unternehmenssoftware unterstützt die betrieblichen Prozesse und hilft bei der Steuerung und Kontrolle des Unternehmens. Für Gründer ist, für den Anfang, eine einfache Einnahmeüberschussrechnung (EÜR) sinnvoll. Dort werden die Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt und am Jahresende der Gewinn oder Verlust des Unternehmens ermittelt. Wenn das Geschäft eine gewisse Größe erreicht und die Einfache Buchführung nicht mehr ausreichend ist, sollte eine Finanzbuchhaltungssoftware benutzt werden. 

Kosten Installations- vs. Cloud-Software

Herkömmliche Installationssoftware für Unternehmen ist bereits für wenige hundert Euro zu erhalten. Dabei handelt es sich meistens um Nutzerlizenzen, die für jeden Nutzer separat gekauft werden müssen. Daher sollte vorher durchgerechnet werden, wie viele Mitarbeiter die Software nutzen müssen. Bei Cloud-Software wird die Software gemietet, d.h. es fallen für die Laufzeit des Vertrags Kosten an.

Günstige Unternehmenssoftware ist bereits unter 10 Euro im Monat erhältlich. Ein Vorteil der Cloud-Lösung ist zum einen, dass die Programme, je nach Bedarf, zugebucht oder gekündigt werden können. Gleiches gilt auch für die Nutzerlizenzen. Diese können individuell an die Anzahl der Mitarbeiter angepasst werden. Das Angebot an Cloud-Unternehmenssoftware ist groß. Für fast alle Bedürfnisse gibt es eine passende Lösung.