Ein solches Must-have ist aber nicht zwangsläufig die Basis für den Erfolg eines Start-ups. Auch die richtige Arbeitsumgebung kann einen positiven Effekt auf das Wachstum von jungen Firmen haben. Warum? Anders als traditionelle Büros fördern Shared Offices und Coworking-Spaces die Produktivität.

Die flexiblen Bürolösungen haben außerdem noch weitere entscheidende Vorteile: Sie bieten nicht nur eine unschlagbare Flexibilität, sie schonen zudem auch das eigene Portemonnaie. Wir werfen einen genauen Blick auf die Vorteile von flexiblen Büros.

Flexibilität ist das größte Plus

Flexibilität ist die größte Stärke von dynamischen Bürolösungen. Anders als bei den meisten klassischen Büros verzichten Shared Offices und Coworking-Spaces in der Regel auf Verträge mit langen Laufzeiten. Oft haben sie sogar Kündigungsfristen von nur einem Monat. Der ideale Ort also für junge Unternehmen, die noch in ihrer Anfangsphase stecken und nicht wissen, wohin die Reise eigentlich geht.

Schließlich lässt sich in den meisten Fällen nicht realistisch vorhersagen, wie sich das Geschäft entwickelt. Was ist, wenn neue Mitarbeiter eingestellt und weitere Räume hinzugemietet werden müssen? Oder auch der umgekehrte Fall: Wie sieht es aus, wenn sich ein Unternehmen räumlich verkleinern muss, weil die Gewinne geringer waren als ursprünglich erwartet? Gute Gründe, auf flexible Büros zu setzen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Mieter orientieren.

Keine unnötigen Kosten

Für Gründer sind Kosten ein sensibles Thema. Häufig fehlt es ihnen am notwendigen Budget, um eine coole Location für ihr Start-up zu mieten. Denn besonders in Großstädten wie Hamburg, Berlin und Köln sind Büros rar gesät und mit hohen Monatsmieten oder Kautionen verbunden. Geld, das die jungen Firmen lieber in ihr eigenes Business investieren möchten. Die Monatsmieten für Shared Offices und Coworking verstehen sich hingegen inklusive aller Betriebskosten und Services.

Auch die Räume werden effizienter genutzt. Während in klassischen Büros Küchen, Konferenzräume und Lounges die meiste Zeit leer stehen, werden diese in Coworking Spaces mit den anderen Mietern geteilt – auch das reduziert wiederum Kosten. Darüber hinaus sind flexible Büros häufig mit ausgezeichneter Technik ausgestattet. Sie verfügen nicht nur über schnelle Internetverbindungen, sondern besitzen in der Regel auch moderne Hardware wie Telefonanlage, Drucker oder Faxgerät.

Flexible Büros in zentraler Lage

Die meisten flexiblen Bürolösungen befinden sich zudem in zentraler Lage und bieten damit eine optimale Ausgangsposition, um Kunden und Partner gut zu erreichen. Lange Wege zur Arbeit gehören dank der guten Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr außerdem der Vergangenheit an. Auch unter repräsentativen Gesichtspunkten bietet eine gute Lage Vorteile, schließlich macht sie bei potenziellen Geschäftspartnern Eindruck und verschafft Start-ups einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz.

Networking für mehr Kreativität

Ein weiterer Benefit von flexiblen Bürolösungen ist der Austausch mit anderen. Denn wenn man Büroräumlichkeiten mit weiteren Unternehmen teilt, bringt das nicht nur hervorragende Networking-Gelegenheiten mit sich. Man profitiert auch von der Gruppendynamik im geteilten Büro. Unter Gleichgesinnten wird die Produktivität gefördert und man ist in der Regel wesentlich kreativer als alleine.

Hierarchien gehören ebenfalls der Vergangenheit an: Die Mieter begegnen sich auf Augenhöhe, man arbeitet miteinander statt gegeneinander. Selbstverständlich kommt der Spaß hier auch nicht zu kurz, schließlich ist er ein wichtiger Faktor für die eigene Motivation. Viele Anbieter von flexiblen Bürolösungen veranstalten zudem regelmäßig Workshops und Fortbildungen. So eignet man sich neue Fähigkeiten und Kenntnisse an, die für das eigene Business hilfreich sind.

Flexible Verträge, die Kosten im Blick, eine zentrale Lage und der Austausch mit Gleichgesinnten machen flexible Büros zur ersten Wahl für Gründer und Start-ups. Also nichts wie raus aus dem Homeoffice und rein ins Shared Office.