Unternehmen sind durch unterschiedliche Talente und Wissensstände mental breiter aufgestellt, haben einen größeren Handlungsspielraum und können schneller auf wechselnde Marktanforderungen reagieren.

Das kann ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn die Unterschiede zielgerichtet gestaltet werden. Folgende Punkte sollten Unternehmen in den Blick nehmen:

  • Formulierung einer Selbstverpflichtung der Geschäftsführung.
  • Ableitung von Diversity-Zielen und Einbindung in die Strategie des Unternehmens.
  • Schulung der Führungskräfte zum Umgang mit unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen.
  • Benennung einer Verantwortlichen, die die Umsetzung proaktiv begleitet.
  • Anpassung von Personalrekrutierung und -entwicklung.
  • Angebot von internen Austauschformaten, um Vielfalt präsent und lebendig zu machen.
  • Kommunikation der Vielfalt intern und extern.

Im direkten Miteinander der Generationen am Arbeitsplatz treffen nicht nur unterschiedliche Altersstufen, sondern auch verschiedene Wertemuster aufeinander.

Ältere Mitarbeiter stehen für Erfahrung, Realitätssinn und Routine, während jüngere mit neuem technischem Wissen, Experimentierfreude und Ideen verbunden werden.

Diese Stereotype müssen nicht zutreffen, dennoch: Beide Seiten haben ihr Gutes. Unternehmen sind produktiver, wenn sie die bewahrenden und die verändernden Kräfte in ein Gleichgewicht bringen können. Gezieltes Diversity Management unterstützt diesen Prozess, wenn es

  • Kommunikation zwischen Alt und Jung stärkt, zum Beispiel durch altersgemischte Teams.
  • Wissensweitergabe organisiert.
  • Führung generationsgerecht gestaltet.
  • Diskriminierung unterbindet, indem zum Beispiel Weiterbildungen unabhängig vom Alter selbstverständlich sind.

All dies dient einem besseren Generationenverständnis und hilft in Zeiten von Fachkräfteengpässen, Know-how-Verluste zu vermeiden.   

Informationen

Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele zum Thema Diversity gibt es unter kofa.de.