„Um neue Ideen generieren, Prozesse optimieren oder Servicedienstleistungen implementieren zu können, benötigen Teams verschiedene Sichtweisen auf unterschiedliche Problemstellungen“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, Europas größter Messekongress für Frauen, und Autorin des mit dem NiBB-Innovationspreis ausgezeichneten Buches „Futability®“.

Doch ebenso wie Change- oder Innovationsprozesse wird auch das Thema Diversity in vielen Unternehmen sehr ambivalent betrachtet.

Je stärker Frauen in Unternehmensentscheidungen eingebunden werden, umso vielfältiger ist der Ideenpool, aus dem geschöpft werden kann. „Diversity Management und Innovationsfähigkeit sind zwei Seiten einer Medaille“, so die Autorin. „Diversity Management ist – ebenso wie Innovationsmanagement – ein Change-Thema.“

Insbesondere in der heutigen schnelllebigen und von Veränderungen geprägten Welt ist es notwendig, das Thema „Mitarbeitervielfalt“ nicht als notwendiges Übel, sondern als elementaren Wertschöpfungsfaktor zu betrachten, ist die Change-Expertin überzeugt.

Doch ebenso wie Change- oder Innovationsprozesse wird auch das Thema Diversity in vielen Unternehmen sehr ambivalent betrachtet. Grund sind häufig eine fehlende Vertrauenskultur und die Tatsache, dass diese Veränderungen im Regelfall nicht dynamisch von innen heraus, sondern durch externen wirtschaftlichen oder politischen Druck erfolgen.

„Authentisch gelebtes Diversity Management verändert, wie alle anderen Change-Prozesse auch, die DNA eines Unternehmens“, so Vogel. „Um Ambivalenzen in der Belegschaft weitestgehend zu vermeiden, ist es hilfreich, wenn  das Topmanagement transparent für die Veränderungen wirbt, selbst mit gutem Beispiel vorangeht und innerhalb des Unternehmens Foren für Kooperation und Kommunikation schafft.“