Deshalb ist Diversity seit Jahren integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und ein wesentlicher Bestandteil unserer Werte und Überzeugungen.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist und bleibt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu erhöhen. Auf der Grundlage unserer seit 2011 bestehenden „DAX 30 Selbstverpflichtung“ haben wir uns zuletzt Ende September nachhaltige Ziele im Rahmen der gesetzlichen Geschlechterquotenregelungen gesetzt.

In der Umsetzung stellen wir jedoch fest, dass der Fokus auf nur ein Geschlecht zu eingeschränkt – weder vielfältig noch inklusiv – ist. Letztlich geht es darum, für Talente attraktiv zu sein und sie zu fördern – unabhängig von den klassischen Diversity-Dimensionen.

Unter dem Motto „Engaging Men“ oder „Ohne Männer geht es nicht“ werden wir deshalb den Blick auch auf die Männer richten und darauf, wie sie helfen können, die Vielfalt im Unternehmen zu erhöhen. Wir wollen sie überzeugen, dass auch sie von dieser Vielfalt profitieren können. Als zum Beispiel Partner, Väter oder Mentoren tragen sie unter anderem auch eine Mitverantwortung für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern.

Zugleich können auch die Männer von vermeintlich nur für Frauen geltenden Angeboten profitieren. Elternzeit, Teilzeit, Kinderbetreuung und flexible Arbeitsmodelle stehen Frauen wie Männern offen. Durch gezielte Aufforderung und Angebote zum Perspektivwechsel wollen wir sie motivieren, diese Angebote zu unterstützen, idealerweise selber zu nutzen und als gute Beispiele voranzugehen.

Der Umgang mit dem demografischen Wandel ist ein weiteres Thema, das noch stärker in den Fokus unseres Diversity-Managements rückt. Insbesondere im Zusammenspiel mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung der Arbeitswelt ergeben sich hier interessante Ansätze im Dreieck Mitarbeiter, Unternehmen und Kunden/Gesellschaft: Zusammenarbeit der Generationen, Führung in einem flexibleren und dynamischeren Umfeld, Lern- und Arbeitsmodelle je nach Lebensphase, Wissenserhalt und –transfer und moderne Produkt- und Serviceangebote für verschiedene Kundengruppen.

Den genannten Herausforderungen lässt sich nur in einer übergreifenden Zusammenarbeit der Geschäftsbereiche, von Human Resources und den IT-Bereichen begegnen. Deshalb haben wir entsprechende Projekte etabliert, um die oben genannten Themen zusammenzuführen und weiterzuentwickeln. An diesem Thema zeigt sich insbesondere, dass Diversity-Management zum nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen kann und ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein sollte.

Die Deutsche Bank ist auch Gründungs- und Vorstandsmitglied der Charta der Vielfalt und Firmenpartner der PROUT AT WORK Foundation.