Alternative Investments zeichnen sich dadurch aus, dass spezifische Renditequellen und damit Diversifikationseffekte erschlossen werden, und damit geht typischerweise auch eine Reduzierung der Korrelation einher, also des Gleichlaufs mit den Aktien- oder Anleihemärkten.

Moderne Multi-Asset-Strategien zum Beispiel nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Ertragsquellen, wodurch eine gewisse Entkopplung von den Märkten stattfinden soll. Illiquide Anlageklassen wie Infrastruktur, erneuerbare Energien oder Private Equity bringen Stabilität ins Portfolio.

Produkte, die unterschiedlich zueinander korrelieren, liefern einen wichtigen Beitrag, um ein langfristig orientiertes Portfolio aufzubauen.

Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist die Beimischung von alternativen Anlagestrategien also unverzichtbar, und zwar nicht nur für institutionelle Anleger, sondern auch für Privatanleger. Über alternative Investmentfonds (AIFs) können auch Letztere Zugang zu regulierten Produkten erhalten, die zudem insolvenzfest sind.

Wer jetzt immer noch fast ausschließlich in traditionelle, festverzinsliche Titel investiert, der ignoriert die Tatsache, dass sich nicht nur die Märkte, sondern auch Portfoliomanagementtechniken und Strategien in den letzten Jahren grundlegend geändert haben. Produkte, die unterschiedlich zueinander korrelieren, liefern einen wichtigen Beitrag, um ein langfristig orientiertes Portfolio aufzubauen.

Neue Zugangswege und Anlagemöglichkeiten für die – private – Vermögensverwaltung eröffnen Robo-Advisor und andere FinTechs. Anleger erhalten dadurch schnelleren, direkten und kostengünstigeren Zugang zu Fonds, aber natürlich auch zu anderen und zum Teil neuen Finanz- und Anlageprodukten (zum Beispiel Crowdfunding) und können mit entsprechenden Applikationen ihre Vermögensverwaltung weitgehend autark steuern.