Die Crowdinvestoren können sich am Erfolg verschiedenster Unternehmen beteiligen und erhalten für ihre Kapitalbereitstellung eine finanzielle Gegenleistung.

Anfangs, in den Jahren 2011 bis 2013, wurden via Crowdinvesting fast ausschließlich Start-up-Unternehmen finanziert, die hohe Renditechancen eröffnen aber auch hohe Risiken mit sich bringen.

Das Risiko eines hohen Verlustes lässt ich durch Streuung des Geldeinsatzes auf zahlreiche Startup-Crowdinvestings reduzieren. Da der Mindestanlagebetrag je Projekt in der Regel gering ist, lässt sich eine Risikostreuung selbst für solche Anleger umsetzen, die wenig investieren.

Viele deutsche Anleger bevorzugen jedoch Projekte, die weitgehend risikofrei, allerdings auch weniger chancenreich sind. So verwundert es nicht, dass hierzulande das Immobilien-Crowdinvesting mit aktuell hohen Wachstumsraten aufwarten kann, wobei jährliche Verzinsungen prognostiziert werden, die etwa bei fünf bis sechs Prozent liegen. So sicher wie Spareinlagen, die zurzeit nur Minimalverzinsungen einbringen, sind Immobilien-Crowdinvestings natürlich nicht. Immobilien-Projekte können auch mal scheitern, wenngleich dies selten ist.

Gibt es auch andere risikoarme Crowdinvesting-Projekte, die der Mentalität vieler deutscher Anleger entsprechen? Zu denken ist an Investitionen in etablierte Unternehmen oder in Sachwerte. Hier kann der nächste Wachstumstrend des Crowdinvestings liegen. Beispiele dafür sind Investments in Energieprojekte, Weingüter oder Oldtimer, die Wertzuwächse erwarten lassen. Genau genommen stellt sich die Frage, ob es den Crowdinvesting durchführenden Internet-Plattformen gelingt, den Anlegern vermehrt Projekte dieser oder ähnlicher Art zu präsentieren.