Hier verrate ich Ihnen schon einmal die sechs wichtigsten Gründe, warum der Goldpreis steigen wird:

  • Weltweit ist die Staatsverschuldung völlig außer Kon-trolle geraten.
  • Regierungen und Notenbanken sind in den Händen überzeugter und unverbesserlicher Inflationisten.
  • Die Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkte befinden sich in riesigen Spekulationsblasen.
  • Die Stimmungsindikatoren haben Extremwerte angenommen.
  • Der Kursverlauf zeigt eine mächtige Bodenformation.
  • Gold ist im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen deutlich unterbewertet.

Eine vergleichbar klare Kaufkonstellation, wie sie derzeit vorliegt, gab es zuletzt im Jahr 2001. Damals begann eine langfristige Hausse des Edelmetallsektors, in deren Verlauf sich der Goldpreis mehr als versechsfachte, während der Index der Goldminenaktien um sagenhafte 1.486 Prozent  zulegen konnte. Eine ähnliche Entwicklung erwarte ich in den kommenden Jahren.

Kurzfristiges Kursziel von 1.450 Dollar

Mein bewährter Gold-Preisbänder-Indikator hat ebenfalls ein Kaufsignal für Gold gegeben. Das kurzfristige Kursziel dieses Signals befindet sich bei knapp 1.450 Dollar pro Unze. Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis diese Marke in den kommenden Monaten erreichen wird. Im größeren Bild wäre ein Anstieg in diesen Bereich aus zweierlei Gründen ein überaus bullisches Signal:

Erstens würde es aus Sicht meines Gold-Preisbänder-Indikators bestätigen, dass Ende 2015 bei Kursen um 1.050 Dollar pro Unze eine neue langfristige Goldhausse begonnen hat.

Zweitens würde dieser Anstieg eine mehr als vierjährige Phase der Bodenbildung abschließen und damit  ein sehr starkes langfristiges Kaufsignal geben.

Baisse an den Aktienmärkten

Geradezu spiegelbildlich dazu präsentieren sich Ihnen hingegen die Aktienmärkte. Die folgende Grafik zeigt Ihnen die fundamentale Bewertung der US-Börse anhand eines Indikators, den der Starinvestor Warren Buffett einst als die einzige Kennzahl bezeichnet hat, die jeder Anleger kennen sollte. Sie zeigt den Wert aller an der Börse gelisteten US-Unternehmen, in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Wie Sie sehen, hat die Überbewertung inzwischen den Rekord des Jahres 2000 überschritten. Gerade für langfristig orientierte Anleger ist das eine sehr wichtige Nachricht, da eine hohe Überbewertung eine schlechte langfristige Performance garantiert.

Deshalb rate ich Ihnen an den Aktienmärkten zu größter Vorsicht. Richten Sie Ihr Augenmerk stattdessen auf den höchst attraktiven Edelmetallsektor. Während der Aktienbaisse der Jahre 2001/02 stieg der Goldpreis um 30 Prozent, während sich die Aktienindizes halbierten.

US-Aktienmarktkapitalisierung in Prozent des BIP, 1957 bis 2018

Der im Jahr 2000 aufgestellte Rekord der fundamentalen Überbewertung US-amerikanischer Aktien wurde inzwischen gebrochen.
Quelle: krisensicherinvestieren.com