Doch geht es beim Immobilieninvestment auch um eine Investition unter Ertragsgesichtspunkten und auch eine breite Streuung ist ein entscheidendes Merkmal. Bei einem privaten Investment ist ein hohes Startkapital einzusetzen und auch der Verwaltungsaufwand ist beim Besitz einer Immobilie nicht zu unterschätzen. Die Werterhaltung sowie das Management des Objekts obliegt dem Eigentümer und ist dementsprechend aufwendig.

Eine echte Alternative stellen professionell gemanagte Immobilienfonds dar. Immobilienfonds sind Investmentfonds, welche das gebündelte Kapital vieler Anleger in eine oder mehrere Immobilien investieren. Vorwiegend investieren die Fondsgesellschaften in Büros, große Wohnimmobilien, Einzelhandels-  oder Hotelimmobilien.

Doch wie sieht es hier mit Ertragsmöglichkeiten aus?

Für den klassischen Sparer gibt es bei jährlichen angestrebten Auszahlungen von vier bis fünf Prozent weitere  entscheidende Vorteile. Neben einer relativ geringen Investitionssumme kann schon mit überschaubaren Beträgen eine große Streuung in unterschiedliche Immobilien mit zahlreichen Mietern und unterschiedlichen Nutzungskonzepten erreicht werden. Kein Wunder also, dass die Mehrheit an aufgelegen Alternativen Investmentfonds (AIF) Immobilienfonds sind.

Der Anleger kann außerdem darauf vertrauen, dass aufgrund strenger Regularien, die für Anbieter von AIFs gelten, eine laufende Überwachung  durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stattfindet. Die Branche hat sich, teilweise gezwungenermaßen, stark professionalisiert und dadurch werden die alternative Investmentfonds auch für Privatanleger immer attraktiver. Bei der Auswahl des Fonds sollten Anleger darauf achten, dass sie ihr Geld einem erfahrenen Produktanbieter geben, der über ein professionelles Fonds- und Asset Management verfügt.