Beides galt in Fachkreisen als unmöglich – bis Ernährungsexperten einen Schlüssel fanden, wie man erkennen kann, welche Gesundheitsrisiken einer Belegschaft drohen.

Anbieter von Ernährungsberatungsleistungen, mit von Krankenkassen zertifizierten Ernährungskursen, auch online, fanden in einer Online-Ernährungsanalyse den geeigneten Schlüssel.

Bei den statistischen Auswertungen aller Online-Ernährungsanalysen, die die Mitarbeiter eines Unternehmens gemacht hatten, fielen den Ernährungswissenschaftlern teilweise erhebliche Abweichungen von den Benchmarks auf. Sie begannen, diese Abweichungen der Gesamtheit eines Unternehmens genauso zu betrachten wie bei einzelnen Patienten. Genau wie in der Einzelberatung wird anhand der Gesamtheit der Daten eine klare Diagnose gestellt. Und ist die Diagnose erst einmal klar, ist es bis zur Therapie nur noch ein kleiner Schritt.

„Anhand der Ernährungsdaten und der Fragen zur subjektiven Gesundheitswahrnehmung konnten wir erkennen, wo genau eine Belegschaft besonders belastet ist bzw. wo sie Defizite oder Risiken hat“, so Ernährungsberaterin Gabi Vallenthin, am Rande eines Vortrags, den sie zu dieser „BGM-SWOT-Analyse“ hielt. „Setzt man die Daten zueinander in Beziehung, ist es möglich, einen passgenauen Maßnahmen-Mix zu erarbeiten und ihn umzusetzen. Nach einem Jahr kann dann überprüft werden, wieviel sich verändert hat.“

Viele Ernährungsgewohnheiten sind nichts anderes als Kompensation.

Die Defizite, die Mitarbeitergruppen erkennen lassen, können völlig unterschiedlich sein. Viele Ernährungsgewohnheiten sind nichts anderes als Kompensation. Kompensation von Müdigkeit, von emotionalen Defiziten oder von Anspannung. Die überall vermutete Stressbelastung scheint dabei dennoch nur ein Aspekt von mehreren zu sein. Die Kohorten-Auswertungen offenbaren auch innere Kündigung, Gefahr des Alkoholmissbrauchs oder eine signifikante Häufung von kardiovaskulären Risikofaktoren. Sogar eine posttraumatische Belastungsstörung bei einer Belegschaft kann sich so offenbaren.

Die Grundlage für die Untersuchungen sind die Daten, die sich aus den Angaben aller Mitarbeiter in einer Ernährungsanalyse ergeben. Sie wird im Vorfeld allen Mitarbeitern als eine Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Verfügung gestellt.
„Die Ernährungsanalyse ist ein valides Instrument, um jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin individuell – aber völlig anonym - aufzuzeigen, wie er oder sie mit einfachen Mitteln das eigene Ernährungsverhalten optimieren kann.“ erklärt Gabi Vallenthin, Geschäftsführerin der FoodXperts GmbH. „Der persönliche Nutzen der Auswertung plus die garantierte Anonymität haben zudem den Vorteil, dass es nicht, zu einem sogenannten „Underreporting“ kommt. Jeder Teilnehmer möchte ein exaktes Ergebnis haben und bemüht sich deshalb, seine Ernährungsdaten möglichst genau einzugeben.“

Diese Vorgehensweise hilft den Unternehmen, die überall knappen Etatmittel bedarfsgerechter einzusetzen, und sich auf „ihr“ Gesundheitsthema zu konzentrieren. Die Bündelung der Ressourcen sorgt zudem für eine höhere Effizienz der Einzelmaßnahmen.

Information

Mehr Informationen finden Sie auf: www.foodxperts.de/kurzpraesentation-fuer-ihren-fuehrungskreis.html.