Das Telefon, die Kollegen, E-Mails und Kunden fordern zeitgleich unsere Aufmerksamkeit. Zusätzlich werden wir vom Radio berieselt. Umso wichtiger ist es, auf seine Gesundheit zu achten – gerade im Job. Das fängt schon bei der Ernährung an, doch viele achten während der Arbeitszeit zu wenig auf ihr Essverhalten. Aufgrund von Termindruck gibt es schnell eine Currywurst und Pommes an der Imbissbude, zwischendrin den Schokoriegel oder Kuchen vom Bäcker.

Essen Sie sich fit!

Durch eine ausgewogene Ernährung können Sie trotz Hektik jedoch vielen Krankheiten wie Allergien, Arteriosklerose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Auch schwere Erkrankungen wie Krebs stehen in Zusammenhang mit falschen Ernährungsgewohnheiten. Ernähren Sie sich also auch dann richtig, wenn’s zeitlich eng wird. Sie werden feststellen: Es ist gar nicht so schwer, wie angenommen.

Generell müssen in der Nahrung alle wichtigen Stoffe in ausreichender Form enthalten sein, die Ihr Körper zum Aufbau und zur Erhaltung braucht – das heißt Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Ballaststoffe. Außerdem sollte die Nahrung so zusammengesetzt sein, dass der Organismus die Inhaltsstoffe voll und ganz aufnehmen und eventuelle Überschüsse über den Verdauungstrakt ausscheiden kann.

Eine Einteilung der täglichen Ernährung auf drei Mahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten erweist sich als sinnvoll: Ein ausgewogenes Frühstück, ein energiereiches Mittagessen und ein leichtes, gesundes Abendessen gehören zum täglichen Pflichtprogramm. Mindestens eine Mahlzeit sollte warm sein.

Gute Luft atmen!

Viele Manager klagen über trockene Haut und Augen, ausgetrocknete Schleimhäute in Mund und Nase und eine dadurch erhöhte Infektanfälligkeit. Immer mehr leiden unter trockener Luft am Arbeitsplatz. Die optimale relative Luftfeuchtigkeit in Arbeitsräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius. Tatsächlich findet man nicht selten Werte unter 20 Prozent, dies gilt insbesondere während der Wintermonate.

In der Heizperiode gilt für häufig genutzte Räume: Drei- bis viermal pro Tag Fenster für bis zu drei Minuten weit öffnen; überheizen Sie daher Büroräume nicht. Ideal ist eine Temperatur im Bereich von 20 bis 22 Grad Celsius.

Sich locker machen!

Computer, Maus und Tastatur gehören zur Standardausrüstung heutiger Bildschirmarbeitsplätze und gelten nach wie vor als große Erleichterung. Doch die modernen Arbeitsutensilien bergen auch Gefahren in sich: Einseitige und über mehrere Jahre hinweg durchgeführte Bewegungsabläufe können nämlich zu schweren Erkrankungen der Muskel-Skelett-Apparatur führen.

Legen Sie regelmäßig kurze Pausen ein und machen Sie folgende Übungen: Schultern nach hinten und vorne kreisen lassen, zehnmal wiederholen; Hände ineinander verschränken und die Arme über den Kopf heben, dabei auf die Zehenspitzen stellen und sich strecken; angenehm ist auch die Massage der Handinnenflächen mit einem Igelball.

Hygiene im Büro

Tastatur, Telefon, die Türklinken der Toiletten: Im Büro lauern an vielen Stellen Bakterien. Die meisten sind gutartig und stärken sogar das Immunsystem des Menschen. Andere jedoch können Krankheiten verursachen. Hygiene ist deshalb am Arbeitsplatz besonders wichtig. Jeder sollte zum Beispiel regelmäßig seinen Schreibtisch desinfizieren und die Tastatur des Computers gründlich reinigen, indem er die Tasten abwischt und das Gerät umdreht und Schmutz herausfallen lässt.

Zudem ist korrektes Händewaschen die wohl einfachste und gleichzeitig wichtigste Maßnahme, um Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Am und im Schreibtisch sollte man keine Lebensmittel aufbewahren und verzehren. Handcremes und andere Kosmetika sind hier ebenfalls fehl am Platz und sollten möglichst sparsam eingesetzt werden, denn sie sind typische Bakterienträger.