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Es ist so banal wie wahr: Um erfolgreich zu sein, muss der Mensch im Mittelpunkt stehen.

Und das sind nicht nur schöne Worte:

Die große Mehrheit der Führungsverantwortlichen in Deutschland ist mittlerweile selbst der Überzeugung, dass sich die Führungspraxis in Deutschland deutlich ändern muss, damit Unternehmen fit für die Zukunft sind – oder endlich werden.

Durch einen guten Führungsstil und durch das Vorbild einer guten Selbstführung kann der Wandel gelingen.

Mehr als drei Viertel von befragten Führungskräften einer INQA-Studie wünschen sich einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur. Auch in unseren DFK-Studien zeigt sich dies: Die Führungskräfte selbst erteilen traditionellen Führungskonzepten mit einem hierarchisch steuernden Management und einer vorrangigen Renditefixierung mittlerweile mehrheitlich eine Absage.

Gefragt nach den Führungskonzepten der Zukunft stehen Kooperationsfähigkeit, die Organisation in Netzwerkstrukturen, Flexibilität und Wertschätzung als wichtige Parameter erfolgreicher Führung ganz oben auf der Rangliste. Es ist die Rückkehr eines coachingorientierten Ansatzes und der Einsicht, dass man nur im Dialog auf Augenhöhe wirklich gute Zusammenarbeit gestalten kann. Die Gesundheit der Mitarbeiter spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Die Studien sind eindeutig: Ein partizipativer Führungsstil wirkt belastungs- und fehlzeitenreduzierend. Bei einem autoritären Führungsstil dagegen steigen die Fehlzeiten. Dass das „Carrot and Stick“-Modell nicht erfolgreich ist, haben Wissenschaft und Praxis also ausreichend deutlich belegt. Performance-Management-Modelle sind von gestern – ja mehr noch, sie schaden, wie man am VW-Skandal besichtigen kann.

In Amerika, im Mutterland des Performance-Managements, hat ein relativ großer Prozentsatz von Firmen, allen voran General Electric, endlich Fakten geschaffen und das alte System abgeschafft. In Deutschland geht beispielsweise Bosch mit gutem Beispiel voran. Der Anfang ist gemacht, nun braucht es Mut in Topmanagement und HR-Abteilungen.

Die Führungskräfte selbst wollen den Paradigmenwechsel – und sie sind der Schlüssel. Durch einen guten Führungsstil und durch das Vorbild einer guten Selbstführung kann der Wandel gelingen. Gerade auch im Hinblick auf den dringenden Handlungsbedarf bei der Reduzierung der Stressbelastung in den Unternehmen. Sie wissen, dass wir zu einer echten Mitarbeiterorientierung kommen müssen.

Die Unternehmen, die einen echten Kulturwandel bis in alle Ebenen umsetzen, werden die besten Mitarbeiter gewinnen und diese auf Dauer zu den besten Leistungen führen.

Es werden also neue Stärken gefragt sein: gut ausgebildete, sozial kompetente Führungskräfte, die Leidenschaft entfachen, Kreativität fördern und, gerade wenn Umstrukturierungsprozesse in einem Unternehmen stattfinden, Veränderungen sensibel über den Dialog umsetzen können.

So wird man nicht nur ein glaubwürdiger guter Arbeitgeber, sondern bindet beziehungsweise gewinnt die besten Mitarbeiter – und hält sie gesund.