Da Menschen inzwischen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, sind die Auswirkungen immens: Erste Vergiftungserscheinungen sind Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerz und Müdigkeit. Spätere Folgen können Allergien und Asthma, Diabetes und Krebs sein. Die Wissenschaft spricht vom „Toxic Home Effect“ oder „Sick Building Syndrome“. Und das wirkt sich auch auf die Arbeit aus.
 

Lüften allein reicht nicht

In vielen Büros lässt sich nicht lüften. Und selbst dann: Lüften mindert die CO2-Belastung in der Luft – die ist aber nur ein kleiner Teil des Problems. Ein Mensch atmet innerhalb der Arbeitszeit von 8h circa 5.000 Liter Luft. Um die Kohlendioxid-Konzentration auf einem akzeptablen Niveau zu halten, sollte mindestens fünfmal täglich ein vollständiger Luftaustausch herbeigeführt werden – bei kleinen Büros sogar viel mehr. Sonst drohen eine gesteigerte Fehlerrate und eine drastisch verringerte Geschwindigkeit beim Arbeiten.
 

Die Luftqualität messen

Smarte Technologien überwachen die Luftqualität in Echtzeit, decken Schadstoffquellen auf und behalten den Luftverbrauch im Blick – für ein gesundes Leben, Schlafen und produktives Arbeiten. Erfahren Sie mehr über die Bestandteile der Atemluft:

  • Feinstaub: Als Feinstaub bezeichnet man ein Gemisch aus festen und flüssigen Schwebstoffen mit sehr kleinem Durchmesser. Abhängig von Partikelgröße und Zusammensetzung kann Feinstaub die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System nachhaltig beeinträchtigen.
     
  • Kohlendioxid: Kohlendioxid / Kohlenstoffdioxid (CO2) gehört zu den natürlichen Bestandteilen der Luft und ist ein wichtiges Treibhausgas in der Erdatmosphäre. Zu hohe CO2 Konzentrationen im Innenraum führen zu Leistungsabfall und Müdigkeit bis hin zu lebensbedrohlicher Atemnot.
     
  • Stickstoffdioxid: Stickstoffdioxid (NO2) ist ein rotbraunes, chlorähnlich und stechend riechendes Gas und entsteht bei Verbrennungsprozessen. NO2 wirkt stark reizend auf die Atemwege und fördert Asthmaerkrankungen.
     
  • Schwefeldioxid: Schwefeldioxid ist ein farbloses, bei hohen Konzentrationen stechend riechendes Reizgas, welches bei Verbrennung schwefelhaltiger Stoffe wie Kohle und Erdölprodukten entsteht. SO₂ verursacht Entzündungen der Atemwege und Schleimhäute.
     
  • Ozon: Ozon (O3) in Erdnähe entsteht durch die Reaktion von Sauerstoff, Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen bei intensiver Sonnenstrahlung. Die durch Ozon hervorgerufenen Reizungen von Augen und Schleimhäuten äußern sich in Heiserkeit, Husten, Kopfschmerzen und Übelkeit sowie Nasenbluten und Bronchitis.
     
  • Kohlenmonoxid: Kohlenmonoxid (CO) entsteht unter anderem durch die unvollständige Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen. Das farb-, geruchs- und geschmacksneutrale Gas ist ein starkes Atemgift, das in unbelüfteten Räumen schnell gefährliche Konzentrationen erreicht.
     
  • VOC: VOC (Volatile Organic Compounds) sind organische, kohlenstoffhaltige Verbindungen, die schon bei niedrigen Temperaturen verdampfen. In den meisten Fällen sind VOCs für Lebewesen harmlos. Eine erhöhte Konzentration in Innenräumen beeinträchtigt das Wohlbefinden dagegen erheblich.
     
  • Sauerstoff: Molekularer Sauerstoff (O2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das in der Luft zu 21 Prozent enthalten und essentiell für alles Leben auf der Erde ist. Auf der Erdoberfläche ist Sauerstoff – bezogen auf die Masse – das häufigste Element.
     
  • Relative Luftfeuchtigkeit: Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Anteil des Wasserdampfes im Gasgemisch der Luft. Eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit in Innenräumen kann Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen negativ beeinflussen und anfälliger für Atemwegserkrankungen machen.
     
  • Absolute Luftfeuchtigkeit: Die absolute Luftfeuchtigkeit beschreibt die Wasserdampfdichte. Also jene Masse an Wasserdampf, die in einem festgelegten Luftvolumen enthalten ist. Aus der absoluten Luftfeuchtigkeit lässt sich der Taupunkt direkt ableiten, der nicht über 16°C liegen sollte, da ansonsten die Luft als schwül wahrgenommen wird.
     
  • Methan: Methan ist ein in hohen Konzentrationen brennbares Gas und Hauptbestandteil von Heizgas.
     
  • Luftdruck: Luftdruck entsteht durch die kontinuierliche Bewegung von Luftmassen. Als Teil der atmosphärischen Umweltbedingungen hat er unmittelbar Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen.

 

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