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Facility Management im Krankenhaus ist Spezialistensache

Auch als Branche, in der Normen und Gesetze eine besondere Rolle spielen. Denn es geht um Menschenleben. Facility Management im Krankenhaus ist Spezialistensache – bei Auftraggeber und Auftragnehmer.

Die knapp 2000 Krankenhäuser in Deutschland werden von freigemeinnützigen, privaten und kommunalen Trägern betrieben. Sie alle haben das Primärziel, Menschen gesund zu machen. Die dabei eingesetzten Mittel sind unterschiedlich und können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Laut der niedersächsischen Kampagne „2Drittel“ können auf Grund der Fallpauschalen zwei von drei Krankenhäusern keinen Gewinn erwirtschaften! Der Einfluss des Facility Management auf diese Zahlen ist erheblich, Fachleute gehen von bis zu 25 Prozent  der Gesamtkosten eines Krankenhauses aus.

Das Facility Management im Gesundheitswesen – im Krankenhaus spricht man von Sekundärleistungen und fasst den Umfang deutlich weiter – ist vielschichtig. Es umfasst alle nicht-medizinischen und nicht-pflegerischen Tätigkeiten. Die Terminologie ist medizinisch geprägt, im Facility Management übliche Begriffe aus Industrie und Produktion kommen nicht an, stoßen manchmal sogar ab. 

Ein Krankenhaus ist kein herkömmliches Unternehmen. Es funktioniert nicht nach den klassischen Gesetzen des Marktes, schlicht weil seine Parameter – Gesundheit vor Ökonomie, Kunden die oft nicht Zahler sind und eine ausgeprägte Regulierung – andere Rahmenbedingungen schaffen. Eine überschaubare Zahl von Dienstleistern hat sich auf dieses Segment spezialisiert.

Sie beherrschen die Besonderheiten der Krankenhaus-Branche, kennen und betreuen bereits zahlreiche Häuser, zertifizieren sich krankenhausspezifisch, sind manchmal sogar trotz einer erwerbswirtschaftlichen Tätigkeit rechtlich mit einem Träger verbunden.

Sie bieten sich als Partner an, nicht nur mit der klassischen Systemdienstleistung, sondern auch mit kreativen Lösungen für die Unterstützung von Eigenleistungen und einer Beratung aus der praktischen Betriebserfahrung heraus.

Die Möglichkeiten des Facility Managements, Krankenhäusern einen ökonomischen Mehrwert zu bringen und zur Wertschöpfung beizutragen, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Und auch weil der Primärbereich naturgemäß immer im Fokus steht, kann der Sekundärbereich vieles zu seiner Unterstützung beitragen.

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