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Auch kleine und mittelständische Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Automatisierung – damit aus der großen Idee ein praktischer Ansatz wird, muss eine Taktik her. Universal Robots, der Weltmarktführer für kollaborative Robotik, weiß, eine „Schritt für-Schritt-Methode“ ist genau das Richtige.

Helmut Schmid

Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH

Das Vorurteil „Roboter sind nur etwas für große Konzerne“ ist noch viel zu oft in kleinen und mittleren Unternehmen vorhanden. Roboter heißt bei ihnen oft ein Kollos aus Metall, der von Schutzgittern umgeben ist und beispielsweise in der Automobilproduktion große Karosserieteile verbaut. Solch ein Ungetüm passt weder ins Budget noch in die Produktionsumgebung eines KMU. Doch gleichzeitig kämpfen auch kleine und mittlere Betriebe mit typischen Herausforderungen der Branche: Wettbewerbs- und Kostendruck, Fachkräftemangel, immer kleinere Losgrößen zu immer knapperen Lieferterminen. Verzichten sie auf die Automatisierung von Prozessen, finden sie sich bald in einer heiklen Marktsituation wieder.

Dabei muss für die Automatisierung nicht immer ein großer, teurer und komplizierter Roboterher: Es gibt auch flexible, kostengünstige und einfach zu handhabende Lösungen – sogenannte kollaborierende Roboter, kurz Cobots. Sie ermöglichen eine Automatisierung im Handumdrehen für Unternehmen jeder Größe. Seit mehr als zehn Jahren begleitet das Unternehmen Betriebe dabei, Cobots in ihre Fertigungen zu integrieren. Im Ergebnis sind mittlerweile mehr als 39.000 Roboter von Universal Robots weltweit im Einsatz. Die Technologie Schritt für Schritt einzuführen, ist für viele KMU der ideale Weg.

„Unsere Erfahrung zeigt: Meist gibt es einen ‚soften Einstieg‘ in die Automatisierung. Dabei werden Cobots zunächst für einfache Pick-and-Place-Aufgaben eingesetzt. Nach und nach entdecken Unternehmen dann, wie vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten sind“, erzählt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH und General Manager für Westeuropa & Skandinavien

Gleichzeitig hat Universal Robots die Bedürfnisse der Unternehmen immer im Blick. Der kürzlich vorgestellte UR16e punktet mit erhöhter Tragkraft: Bis zu 16 kg hebt das Kraftpaket und bleibt dabei vollständig kollaborativ einsetzbar. Der Technologiesprung ermöglicht völlig neue Szenarien der Automatisierung, beispielsweise in der Palettierung, Bestückung von CNC-Maschinen oder beim Schrauben und Bohren.

Als erster Anwender weltweit setzt BWIndustrie den UR16e des dänischen Herstellers in seiner Fertigung ein. Bei dem Elsässer Metallbearbeiter automatisiert der neue Cobot das Entgraten von unterschiedlichen Teilen zwischen 4 und 14 kg Gewicht. Im Ergebnis verbessert der mittelständische Betrieb die Qualität seiner Produkte, steigert den Durchsatz und befreit Mitarbeiter von der manuell beanspruchenden Tätigkeit.

„Der UR16e ermöglicht es uns, die Vielfalt an Gewicht und Form unserer Metallteile zu handeln. Dank der einfachen Programmierung und Flexibilität haben wir die Applikation in nur zwei Wochen an den Start gebracht,“ sagt Raphaël Schwartz, Leiter Robotik & Indstandhaltung BWIndustrie.

Der UR16e nimmt bei BWIndustrie verschiedene Metallteile auf und hält sie an Entgratwerkzeuge wie etwa Fräsen und Schleifscheiben. Den Prozess erledigt er hochpräzise und in weniger als einer Minute Taktzeit. So unterstützt der Cobot seine menschlichen Kollegen dabei, pro Jahr bis zu 300.000 Produkte verschiedenster Losgrößen zu fertigen. 

Auch der Autobauer Ford automatisiert mit kollaborierenden Robotern Prozesse, die bislang einer manuellen Ausführung vorbehalten waren. Gemeinsam mit Produktionsmitarbeitern sorgen sechs UR10-Cobots in Köln dafür, dass jeder Ford Fiesta ein perfektes Finish erhält. Die Cobots agieren gemeinsam in einer choreografierten Sequenz, bei der die gesamte Karosserie-Oberfläche in nur 35 Sekunden bedarfsweise geschliffen und poliert wird. Die Technologie arbeitet mit den Mitarbeitern zusammen und verschafft den Beschäftigten so mehr Zeit für komplexere Aufgaben. Darüber hinaus sinkt die Arbeitsbelastung, die durch weitgehend monotone Tätigkeiten entsteht.

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